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Erkältet zur Arbeit? So verhaltet ihr euch richtig!

Erkältet zur Arbeit? So verhaltet ihr euch richtig!

vor 1 Jahr
 

Husten, Schnupfen, Halsschmerzen – kein Grund, im Bett zu bleiben? Eine aktuelle Tempo Studie zeigt, dass 71 Prozent aller Frauen und 66 Prozent aller Männer zur Arbeit gehen, obwohl sie eine Erkältung nicht auskuriert haben. 45 Prozent der Deutschen schleppen sich selbst mit einer richtig starken Erkältung noch zur Arbeit. Wie verhält man sich eigentlich richtig, wenn es einen erwischt hat? Ab wann kuriert man sich lieber zu Hause aus? Und worauf sollte man achten, wenn man trotz Krankheit arbeiten geht? 

1. Zu Hause bleiben oder zur Arbeit gehen?

Eine leichte Erkältung ist nicht unbedingt ein Grund, zu Hause zu bleiben. Wenn du dich lediglich etwas verschnupft fühlst und es im Hals leicht kratzt, die Aufgaben auf deinem Schreibtisch jedoch keinen Aufschub dulden, wirst du wahrscheinlich zur Arbeit gehen. Das ist auch in Ordnung, solange du kein Fieber hast und darauf achtest, die Erkältung nicht zu verschleppen. Grundsätzlich gilt: Halten Symptome wie Husten und Schnupfen länger als sieben Tage an, hast du Fieber oder starke Schmerzen, solltest du immer einen Arzt aufsuchen! Ansonsten höre auf deinen Körper – fühlst du dich richtig schlapp und angeschlagen, ist es hilfreicher, wenn du dich ein paar Tage zu Hause auskurierst, dich schonst und Schlaf tankst.  


2. Homeoffice als Option

Gut, du hast dich also dafür entschieden, zur Arbeit zu gehen. Solange du keine wandelnde Virenschleuder bist, der man schon von weitem ansieht, dass sie eigentlich ins Bett gehört, werden deine Kollegen wahrscheinlich nichts sagen. Wusstest du übrigens, dass 65 Prozent aller Arbeitnehmer es gar nicht gerne sehen, wenn die Kollegen erkältet ins Büro kommen? Vielleicht kannst du ja mit deinem Vorgesetzten einen Mittelweg finden, indem du zum Beispiel von zu Hause aus arbeitest, sodass nichts Wichtiges liegen bleibt, du dich aber trotzdem etwas schonen kannst. Und die Kollegen freut´s sicherlich auch, wenn sie sich nicht anstecken. 


3. Viren bitte nicht verteilen

Sind Homeoffice oder Bett hüten keine Optionen, solltest du dennoch ein paar Benimmregeln beachten – zum einen um die Geduld der Kollegen nicht übermäßig zu strapazieren, zum anderen um die Erkältung nicht munter von Raum zu Raum weiterzureichen. Dazu gehören die Basics wie in die Armbeuge zu niesen statt in die Hand. Warum? Ganz einfach: Niest oder hustest du in die Handfläche, verteilst du die Viren beim nächsten Händeschütteln weiter an den Gesprächspartner, oder eben auf Türen und anderen Gegenstände, sodass deine Kollegen früher oder später damit in Kontakt kommen. Deshalb ist es auch wichtig – wir können es gar nicht oft genug sagen –, sich die Hände regelmäßig und gründlich zu waschen. Es ist übrigens auch in Ordnung, bei Terminen den Kunden oder Kollegen die Hand nicht zu reichen und stattdessen höflich auf die Erkältung zu verweisen. 


4. Rücksicht nehmen

Hustenattacken und laufende Nasen können wirklich nervig sein. Achte darauf, den Kollegen gegenüber Rücksicht zu zeigen. Dazu gehört etwa, nicht lautstark die Nase zu putzen, während der Kollege telefoniert. Allgemein solltest du dir im Büro die Nase eher diskret abtupfen; wenn du dir die Nase stärker putzen musst, gehe lieber kurz raus. Auch bei Hustenattacken ist es sinnvoller, einmal den Raum zu verlassen, statt sich (und die anderen) minutenlang zu quälen. Ganz wichtig: Benutzte Tempos gehören niemals – wirklich niemals! – auf den Schreibtisch! Im Idealfall solltest du sie direkt nach dem Benutzen in einem geschlossenen Mülleimer entsorgen. 


5. Kopf hoch – positiv denken

Wer sich dafür entschieden hat, trotz Erkältung zur Arbeit zu gehen, sollte jetzt auch tapfer sein und sich nicht alle paar Minuten beklagen, wie schlecht man sich doch fühlt. Wenn es gar nicht mehr geht, dann heißt es ab nach Hause, aber bitte nicht die Kollegen – geschweige denn die Kunden – dauerhaft mit dem eigenen Gesundheitszustand nerven. Auch die Hausapotheke sollte nicht demonstrativ auf dem Schreibtisch aufgebaut, sondern lieber in einer Schublade oder in der Handtasche untergebracht werden. Und immer dran denken: Positives Denken hilft! Also nicht im Selbstmitleid suhlen, sondern Kopf hoch, in der Pause ruhig einen kleinen Spaziergang zum Durchatmen unternehmen und bald ist die Erkältung überstanden. 


Tempowelt