Verstopfte Nase beim Schlafen? 4 Tipps zum Schlafen bei Erkältung

schlafen bei erkältung

Nase zu? Nachts kann dies oft noch unerträglicher als tagsüber sein. Eine verstopfte Nase beim Schlafen kann nicht nur die Schlafqualität beeinträchtigen, sondern auch das Einschlafen erschweren. Um dir beim Schlummern zu helfen, haben wir die folgenden Ratschläge zusammengestellt, die deine Nasenverstopfung lösen und verraten dir, wie gut schlafen trotz Erkältung möglich ist.

1. Gut schlafen bei Erkältung dank Entspannungstechniken

Das Zauberwort bei Erkältungen heißt „Entspannung“! Dies gilt sowohl für den Tag als auch für die Nacht. Denn nur wer entspannt ist, kann am Ende auch gut schlafen. Die abendliche Sporteinheit solltest du lieber gegen ein Erkältungsbad eintauschen, denn dabei gerät der Kreislauf nicht zu sehr in Schwung. Ein weiterer Vorteil von Erkältungsbädern ist, dass die ätherischen Öle die Atemwege befreien und beim Durchatmen helfen. Das beugt sowohl einer verstopften Nase beim Schlafen vor als auch dem während einer Erkältung üblichen Husten vor dem Einschlafen. Nach einem Erkältungstee, der von innen Wärme bringt und mit einem Zusatz aus Baldrian oder Lavendel beruhigend wirkt, kannst du dich wohlig warm ins Bett fallen lassen.

2. Schlafen bei Erkältung: Routine wirkt Wunder

Für einen erholsamen Schlaf bei Erkältungen ist eine Schlafroutine sehr wichtig. Generell brauchen die meisten von uns etwa acht Stunden Schlaf, um sich optimal zu erholen. Häufig heißt es, dass der Schlaf vor Mitternacht am erholsamsten sei – aber das ist eine Typfrage! Gut schlafen bei Erkältung gelingt, wenn du dein Schlafprogramm während der Erkältung angepasst. Denn während einer Erkältung benötigst du häufig mehr Schlaf als sonst – hier solltest du auf deinen Körper und seine Bedürfnisse hören!

3. Verstopfter Nase beim Schlafen und nächtlicher Unruhe vorbeugen

Bevor du dich nun endlich zur Ruhe begeben kannst, solltest du noch ein paar Vorkehrungen treffen, die bei einer Erkältung das Schlafen merklich verbessern können.

  • Kühl und dunkel: Am besten ist es, wenn das Schlafzimmer abgedunkelt und mit etwa 15-19 Grad der kühlste Raum der Wohnung ist. So richtet sich der Körper auf die Schlafenszeit ein.
  • Einkuscheln: Während der Raum kühl sein darf, solltest du es unter der Decke schön warm haben – ein warmer Schlafanzug, Socken und bei Bedarf eine Wärmeflasche sind die richtigen Begleiter, um die Erkältung auszuschwitzen.
  • Gute Luft: Bevor du ins Bett gehst, solltest du durchlüften. Wenn du ohnehin schon mit Husten vor dem Einschlafen zu kämpfen hast, wird dieser durch trockene Heizungsluft, die deine Schleimhäute reizt, noch befördert. Idealerweise liegt die Luftfeuchtigkeit bei 40 bis 60 Prozent. Ein Luftbefeuchter oder feuchte Handtücher können das Raumklima verbessern.
  • Atemwege mit ätherischen Ölen befreien: Ist die Nase verstopft, können nachts ätherischen Öle wie Eukalyptus- oder Teebaumöl ihre Wirkung tun und dir das Durchatmen gleich viel leichter machen. Behalte eine kleine Flasche am Bett oder gebe ein paar Tropfen auf ein Tempo Taschentuch und lege dies unter dein Kissen. So kannst du es nachts beim Schlafen gut riechen.
  • Kopf hoch: Auch die Schlafposition kann zu einem erholsameren Schlaf verhelfen. Wenn wir uns hinlegen, kann der Nasenschleim nicht so gut abfließen. Liegt der Kopf etwa höher als sonst, verringert sich der Druck auf die Nebenhöhlen und du kannst besser durchatmen.
  • Erkältungsmedizin: Beim Apotheker kannst du dir auch ein nicht verschreibungspflichtiges Medikament empfehlen lassen und es vorm Schlafen einnehmen.

4. Guten Morgen, Sonnenschein!

Trotz Erkältung schlafen und erholt aufwachen – das ist bereits die halbe Miete, um schnell gesund zu werden. Aber auch über den Tag hinweg ist es genauso wichtig sich genügend Pausen und Entspannungsmöglichkeiten zu gönnen. Viel Erkältungstee hält den Flüssigkeitshaushalt auf einem guten Level und sorgt dafür, dass die Schleimhäute ausreichend befeuchtet sind – Viren und Bakterien haben so weniger Chancen und die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass das gefürchtete Kommando „Nase zu“ dir nachts den Schlaf raubt! Auch ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft kann wahre Wunder wirken. Der Sauerstoff bringt das Immunsystem auf Hochtouren, hilft durchzuatmen und steigert das Wohlbefinden. Zuhause kannst du dich wieder einkuscheln – und wenn die Nase immer noch läuft, dann bleibt Tempo der Retter in der Not.

 

Bitte beachte, dass diese Ratschläge nicht die individuelle Beratung deines Arztes oder Apothekers ersetzen.


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