Schlafstörungen durch Stress: Zusammenhang von Stress und Schlaf

Schlaflose Nächte können ganz schön kräftezehrend und stressig sein. Hier sind unsere Top Tipps für entspannten Schlaf

Schlafstörungen durch Stress: Zusammenhang von Stress und Schlaf

Findest du, dass dein Schlaf durch Stress gestört wird? Es kann schwierig sein einzuschlafen, wenn der Verstand rast und man einfach nicht zu Ruhe kommen kannst. Viele von uns reagieren auf Stress mit Schlafstörungen. Stress kann aber mit der richtigen Herangehensweise unter Kontrolle gebracht werden und der Schlafrhythmus wiederhergestellt werden.

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Was tun gegen stressbedingte Schlafstörungen? Wir zeigen dir den Zusammenhang zwischen Stress und Schlaf und die negativen Auswirkungen von Schlafstörungen durch Stress. Außerdem geben wir dir einige hilfreiche Tipps, um deinen Stress zu reduzieren. Du wirst auch einige Methoden kennenlernen, die dir beim Einschlafen helfen, wenn du dich ein wenig unruhig oder angespannt fühlst. Auf geht's!

 

Was ist der Zusammenhang von Stress und Schlaf?

Wir alle haben schon mal folgendes durchgemacht: die Gedanken rasen durch den Kopf, wenn wir uns doch eigentlich nur ausruhen wollen, der Körper steht unter Stress. Schlaf kann so negativ beeinträchtigt werden. Das Problem bei Stress und Anspannung ist, dass unser Körper darauf antwortet, indem er eine Hormonreaktion auslöst und Cortisol freisetzt. Und Cortisol und Schlaf gehen nicht so wirklich Hand in Hand.

Wenn wir uns gestresst fühlen, wechselt unser Körper in den Kampf- oder Fluchtmodus, und genau diese Reaktion setzt Cortisol frei. Während das zwar positiv ist, wenn du mit unmittelbarer Gefahr konfrontiert bist, ist es natürlich nicht vorteilhaft, wenn du einschlafen möchtest.

Das liegt nicht nur daran, dass dadurch ein Energieschub erzeugt wird, sondern auch, weil es dich in einen Teufelskreis aus Stress = weniger Schlaf = mehr Stress bringen kann. Und das kann zu einem Dauerproblem werden. Du könntest etwa Schwierigkeiten beim Einschlafen haben, oft aufwachen, nicht mehr einschlafen können oder generell nur noch einen leichten Schlaf haben.

Wenn du denkst, dass das alles etwas überwältigend klingt, verzweifle bitte nicht! Du kannst sehr viel gegen Schlafstörungen durch Stress tun und deinen Stress reduzieren.

 

So reduzierst du die Auswirkungen von Cortisol auf Schlafprobleme durch Stress

Die folgenden beiden Methoden gehen Hand in Hand:

1. Eine stressreduzierende Strategie vor dem Schlafengehen.
2. Stress reduzieren, wenn du im Bett liegst.

Es gibt Vieles, dass du tun kannst, um Stress in den Minuten und Stunden vor der Schlafenszeit zu reduzieren. Falls das immer noch nicht ausreicht, kannst du noch weitere Dinge ausprobieren.

Beginnen wir mit einigen Ideen für vor dem Zubettgehen:

1. Folge einer Routine vor dem Schlafengehen

Je mehr du tun kannst, um dich zu entspannen, bevor du dich hinlegst, desto größer sind die Chancen auf eine erholsame Nacht. Integriere die folgenden Tipps in deine entspannende Nachtroutine:

  • Bleib mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen dem Bildschirm fern.
  • Löse Probleme, die du vor dem Schlafengehen lösen kannst – andernfalls überlasse sie dem nächsten Tag.
  • Lies ein Buch, höre Musik, meditiere… tu was auch immer du tun musst, um im Moment anzukommen.
  • Geh bei Bedarf früher zu Bett.
  • Vermeide Koffein.

2. Wie man auch bei Stress einschläft

Es ist viel wahrscheinlicher, dass du erholsamen Schlaf bekommst, wenn du dich zu einer entspannenden Routine vor dem Zubettgehen verpflichtest. Beständigkeit ist der Schlüssel, wenn du deinem Körper Trigger gibst, dass es Zeit ist, sich zu entspannen, anstatt deinen Verstand zum Rasen zu bringen. Doch es kann immer noch Zeiten geben, in denen du den Stress einfach nicht abschütteln kannst. Die folgenden Tipps können bei ruhelosem im Bett liegen wirklich helfen:

  • Versuche, tief zu atmen.
  • Schäfchen zählen – wahrlich nichts Neues, aber es funktioniert. Bring deinen Geist an einen Ort, der völlig langweilig und repetitiv ist, damit er zur Ruhe kommt.
  • Mache einen Körperscan. Beginne unten und arbeite dich nach oben vor, indem du Schritt für Schritt jeden Muskel, jedes Gelenk usw. entspannst.
  • Bewahre einige ätherische Öle neben deinem Bett auf – Kamille und Lavendel eignen sich hervorragend zum Entspannen.

Tipp

Der Duft von Lavendel kann dir helfen, dich zu entspannen und einzuschlafen. Gib ein paar Tropfen ätherisches Lavendelöl in ein weiches Tempo Taschentuch und stecke es unter deinen Kissenbezug, bevor du dich ins Bett legst.

  • Stehe für 10 Minuten auf. Manchmal musst du nur kurz etwas anderes tun, um dann dein Ziel erfolgreich zu erreichen.
  • Gönn dir zum Schluss eine Pause. Nicht schlafen zu können, kann zu einer Zunahme an Stress führen. Wenn du jedoch einige der oben genannten Entspannungsstrategien anwendest, solltest du dich ruhiger fühlen. Akzeptiere, dass es an sich schon erholsam ist, nur im Bett zu liegen, und mach es dir nicht zu schwer.

Jetzt, da du eine bessere Vorstellung vom Zusammenhang zwischen Stress und Schlaf hast, bist du dir über die Vorgänge in deinem Körper mehr bewusst. Mit diesen praktischen Tipps kannst du die negativen Auswirkungen reduzieren – was hoffentlich zu einer ruhigeren Nacht führt.


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