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Welche Pollen gibt es?

Welche Pollen gibt es?

vor 5 Monaten
 

Ambrosia (auch Traubenkraut)

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Ein Auslöser von Spätsommerallergien ist die Ambrosia-Pflanze. Sie blüht von Juni bis Ende Oktober, manchmal sogar bis zum ersten Frost. Weltweit gehört die Ambrosia-Pflanze zu den stärksten Allergieauslösern. Bereits eine geringe Anzahl von Pollenkörnern kann eine allergische Reaktion auslösen. Kreuzreaktionen sind mit Kamille, Gänseblümchen, Arnika, Sonnenblume, Margerite, Gräsern, Bananen und Melonen möglich.

Ampfer

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Der Ampfer blüht von April bis September. Kreuzreaktionen mit anderen Pollen sind nicht bekannt.

Beifuß

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Die Hauptsaison des Beifußes geht von Mitte Juli bis Ende August. Er kann mit Sellerie, Kamille, Margerite, Sonnenblume, Goldrute, aber auch Oregano, Basilikum oder Kümmel Kreuzallergien auslösen.

Birke

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Ab einer Tagestemperatur von über fünfzehn Grad Celsius blüht die Birke von Anfang Februar bis Ende Juli. Birkenpollen gelten als die aggressivsten Baumpollenallergene. Menschen mit einer nachgewiesenen Sensibilisierung gegen Birkenpollen sind in erhöhtem Maße gefährdet gleichzeitig eine Lebensmittelallergie zum Beispiel gegen Nüsse oder Äpfel zu entwickeln.

Buche

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Die Buche blüht am stärksten von Mai bis Juni. Buchenpollen gelten nicht als stark allergieauslösend. Kreuzreaktionen können mit Birke, Erle, Hasel, Eiche, Nüssen, Äpfeln, Birnen, Pfirsichen, Kirschen, Karotten, rohen Tomaten und rohen Kartoffeln auftreten.

Eiche

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Die Eiche blüht von Februar bis Juni. Häufig bestehen Kreuzreaktionen zu anderen Pollen, vor allem zu Birken- und Buchenpollen. Eine isolierte Eichenpollenallergie ist hingegen sehr selten.

Erle

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Die Erle ist ein klassischer Frühblüher. Sobald die Tagestemperaturen im Dezember über fünf Grad Celsius liegen, beginnt sie zu blühen. Ihre Blütezeit hält bis Ende Mai. Die Erle löst häufig Allergien aus. Eine isolierte Erlenpollenallergie ist allerdings sehr selten. Meist besteht eine Kreuzallergie mit Pollen der Birke, Hasel, Hainbuche und Eiche.

Gräser

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Die meisten Heuschnupfenleidenden reagieren allergisch auf Gräser. Zu den Gräsern zählen unter anderem Honiggras, Knäuelgras, Lolch, Rispengras, Ruchgras, Straußgras, Wiesenfuchsschwanz und Wiesenlieschgras. Die Hauptblütesaison der Familie der Gräser, die rund 8.000 Arten umfasst, erstreckt sich von Mitte Mai bis Anfang August. Einige Gräser blühen gar bis Oktober.

Die Allergie wird überwiegend durch das Einatmen der Pollen ausgelöst. Die Pollenallergene sind in allen Pflanzenteilen enthalten. Auch beim Schneiden der Halme und Blätter entstehen winzige Tröpfchen, die beim Einatmen genauso wie die Pollen allergische Reaktionen verursachen. Aufgrund der engen Verwandtschaft besitzen nahezu alle Gräser untereinander eine erhöhte Kreuzreaktivität. 

Hasel

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Die Hasel blüht von Dezember bis Mitte Mai ab einer Temperatur von fünf Grad Celsius. Als Frühblüher ist sie ein wichtiger Pollenlieferant für Honigbienen. Nach Birkenpollen ist die Hasel zweithäufigster Allergieauslöser unter den Baumpollen. Es besteht eine starke Kreuzreaktivität mit Birkenpollen.

Pappel

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Die Pappel blüht von Anfang Februar bis Ende Mai. Pappelpollen sind relativ häufige Allergene und führen bei zehn bis zwanzig Prozent der Pollenallergiker zu einer Reaktion. Kreuzallergien können mit Nüssen, Mandeln, Äpfeln, Kirschen, Kiwis, Pflaumen, Karotten und Sellerie auftreten.

Roggen

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In den Monaten von Mitte April bis Ende Juli macht der Roggen Allergikern schwer zu schaffen. Roggenpollen gelten als höchstallergen und damit als einer der häufigsten Auslöser von Allergien. Aufgrund seiner geringen Größe und der Menge an ausgestoßenen Pollen pro Roggenpflanze ist die allergene Potenz, also die Stärke eine allergische Reaktion auszulösen, fünfmal so hoch wie die anderer Gräserpollen.

Ulme

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Die Blütezeit der in Mitteleuropa heimischen Ulmenarten erstreckt sich von Mitte Februar bis April. Die allergische Reaktion auf Ulmenpollen wird jedoch als gering bis mäßig eingeschätzt.

Wegerich

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Die Blüteperiode des Wegerichs geht von Mai bis September. Pollenallergien auf den Wegerich sind häufig, Pollenallergiker reagieren in dreißig Prozent aller Fälle auf das Gewächs. Kreuzreaktionen können mit Sellerie, Knoblauch, Karotten, Paprika, Anis, Curry oder Kümmel auftreten.

Weide

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Die Blütezeit der Weide reicht von Februar bis Ende Juni. Eine Kreuzreaktivität kann mit verschiedenen Weidearten oder mit Pappelpollen auftreten.

Bitte beachten Sie, dass sämtliche Ratschläge der TempoTheke nicht die individuelle Beratung Ihres Arztes oder Apothekers ersetzen.

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