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Warum feiern wir Fasching? Und wo feiert man am besten?

Warum feiern wir Fasching? Und wo feiert man am besten?

vor 10 Monaten
 

Warum feiern wir überhaupt Fasching, Fastnacht & Karneval?

Die fünfte Jahreszeit ist auf dem Vormarsch – und für alle, die sich schon immer gefragt haben, warum wir heutzutage eigentlich verkleidet auf die Straße gehen, ausgelassen feiern und Kamelle verteilen, haben wir hier die Antwort. Insgesamt gibt es auf diese Frage mehrere Theorien, um genau zu sein, drei an der Zahl, die wir dir nicht länger vorenthalten möchten.

Die Fastnacht bei den Alemannen

In der vorchristlichen Zeit feierten die Germanen jeden Frühling ein Fest, mit dem sie den kalten Winter verjagen wollten. Dazu warfen sie sich in schaurige Kostüme, setzten gruselige Masken auf und liefen mit Schellen, Trommeln und anderen lauten Instrumenten durch die Straßen, in der Hoffnung, die bösen Wintergeister damit vertreiben zu können.

Das römische Saturnalienfest

Saturnalienfest die Rollen der oberen und unteren Gesellschaftsschichten für einen Tag getauscht. Die Hausherren bedienten ihre Sklaven für einen Tag, denen es dann erlaubt war, Kritik zu äußern sowie lustige Witze zu erzählen. Außerdem fanden fröhliche Festumzüge statt. Aus dieser Tradition ergeben sich die heutigen Büttenreden sowie die Stürmung des Rathauses durch die Narren.

Die christliche Fastenzeit

Die letzte Wurzel geht auf einen christlichen Ursprung zurück. Im 12. Jahrhundert wurde anlässlich des Osterfestes eine Fastenzeit ausgerufen, die von Aschermittwoch bis Ostern anhielt. In dieser Zeit war den Christen untersagt, Fleisch zu verzehren und auch insgesamt sollte weniger gegessen, aber dafür mehr gebetet werden. Deshalb veranstalteten die Menschen vor dieser langen Fastenzeit, ausgelassene Feste, an denen sie es sich mit viel Speis und Trank gut gehen ließen und dem Fleisch „Leb wohl“ sagten (lat.: carne vale = Fleisch, lebe wohl).

Wo feiert man am besten Fasching?

Jetzt wo du weißt, wieso das Narrenfest ursprünglich gefeiert wurde, zeigen wir dir im Folgenden noch, wo du Fasching am besten feiern kannst. Feststeht auf jeden Fall, dass nicht nur in Deutschland ausgelassen zelebriert wird.

Karneval in Spanien

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Kaum zu glauben, aber das größte Karnevalsfest in Europa und zweitgrößte weltweit findet auf der kanarischen Insel Teneriffa statt. Bereits im Januar wird dort mit der Wahl der Karnevalskönigin gestartet und bis zum Aschermittwoch mit Umzügen und Tänzen in bunten Kostümen ausgiebig gefeiert. Traditionell wird am letzten Tag, als Erinnerung an die Fastenzeit, eine Sardine aus Pappmaché auf der Plaza de España verbrannt.

Samba in Rio de Janeiro

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Während auf Teneriffa der größte Karneval Europas tobt, feiern die Menschen in Rio de Janeiro den größten der Welt. Ganz im Zeichen des Sambas schwingen verschiedene Sambaschulen der Stadt auf riesigen Paraden in freizügiger und bunter Manier ihre Hüften. Hier gilt: je aufwändiger die Kostüme und Wägen, desto besser! Nicht umsonst zieht der Karneval in Rio de Janeiro jährlich Tausende von Touristen an.

Carnevale di Venezia

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Zehn Tage lang dauert der Karneval in der italienischen Stadt Venedig an. Neben Ritterspielen, Umzügen und Konzerten finden geheimnisvolle Maskenbälle statt. Typisch dabei sind fantasievolle Verkleidungen sowie die berühmten venezianischen Masken. Die schönsten Masken werden am Ende des Festes ausgezeichnet. Der Karneval in Venedig gilt als der edelste überhaupt. 

Karneval auf karibische Art

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In Trinidad und Tobago herrscht vor allem am Rosenmontag und Karnevalsdienstag buntes Treiben in der Stadt Port of Spain. Für die Bewohner ist Karneval sogar das wichtigste Fest des Jahres. Völlig außer Rand und Band werfen sich die Leute in ihre mit Federn und Edelsteinen verzierten Kostüme und feiern am Rosenmontag bereits ab 4 Uhr mit Trommeln, traditioneller Calypso-Klängen und Limbo-Tänzen, was das Zeug hält.

Kölle alaaf

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Last but not least, die Karnevalshochburg in Deutschland – Köln. Offiziell beginnt der Karneval in Köln am 11. November um 11.11 Uhr, so richtig gefeiert wird aber erst ab Januar, wenn der Sitzungskarneval eingeläutet wird. Unter den bunten und einfallsreichen Kostümen finden sich auch des Öfteren politische oder gesellschaftliche Parodien. Bis zum Aschermittwoch herrscht im Rheinland bei ausgelassenen Straßenkarneval und Umzügen Ausnahmezustand.

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