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Survival Guide: Reisen mit Kindern

Survival Guide: Reisen mit Kindern

vor 2 Monaten
 

Einfach in den nächsten Flieger springen, mit dem Wohnwagen ins Unbekannte fahren, stundenlang mit dem Zug von Stadt zu Stadt pendeln… früher war das Reisen vor allem eins: ein Abenteuer! Mit dem Alter – geben wir es ruhig zu – klingt der Pauschalurlaub am Mittelmeer viel verlockender als Interrail-Tickets oder Sechs-Bett-Zimmer in Hostels. Vor allem mit Kindern verändert sich die Art des Reisens schlagartig. Doch keine Sorge: Mit den richtigen Survival-Tipps übersteht ihr als Eltern jeden Trip mit euren Kleinen!

Mama, wohin fahren wir?

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Die Frage aller Fragen kommt natürlich ganz zu Beginn der Planung. Die Eltern stellt die Überlegung, wohin die Reise gehen soll, immer wieder vor Probleme. Welche Reiseziele sind für Kinder geeignet? Welche Hotels sind kinder-freundlich? Und wie sicher ist das Urlaubsland? Grundsätzlich gilt, dass die meisten Länder besonders in den touristischen Regionen sehr kinderfreundlich geworden sind. Auch die meisten Hotels haben sich darauf eingestellt, dass Eltern mit ihren Kindern immer häufiger reisen. Kinderbetten, Spielplätze oder sogar eine eigene Betreuung gehören zum guten Standard jeder größeren Hotelanlage. Was die Sicherheit der Urlaubsländer angeht, helfen im Vorhinein Informationen des Auswärtigen Amtes. Hier werden eventuelle Risiken bei Reisen im Urlaubsland oder in bestimmten Gebieten aufgeführt. Auch über übertragbare Krankheiten, die besonders in Afrika, Asien oder Südamerika vorkommen, solltet ihr euch vorher informieren. Generell sollte den Kindern aber nicht zu viel zugemutet werden. Hektische Städtetrips können schnell zu Unbehagen führen. Achtet also darauf, dass ihr das Tempo hin und wieder ein wenig rausnehmt und den Kindern dennoch viel zum Erleben geboten ist.

Noch zehnmal schlafen

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Während ihr euch als Eltern bereits mehrere Wochen vor Abreise Gedanken um alles macht, sind die Kinder erst einmal seelenruhig. Um nicht am Abreisetag für unerwartet große Aufregung zu sorgen, sollten die Kinder bereits einige Tage vorher über das Urlaubsland, die Reiseroute und sonstige Auffälligkeiten aufgeklärt werden. Dadurch entsteht bei den Kleinen Vorfreude, die über eventuelle Reise- oder Flugängste hinweghilft. Als Eltern könnt ihr in den Wochen vor der Abreise bereits die Buchung von Transport, Unterkunft, Mietwagen, etc. vornehmen. Auch das Programm vor Ort sollte idealerweise schon stehen, bevor ihr ankommt. Auch hier sollte man die Kinder nicht zu sehr belasten – besonders bei starker Hitze oder feuchtem Klima. Stellt aber dennoch sicher, dass nicht zu viel Langeweile aufkommt. Gerade während der Anreise, aber auch im Hotel ist es vorteilhaft, wenn die Kinder dauerhaft beschäftigt sind und nicht mit der Quengelei anfangen.

Ich packe meinen Koffer

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Eine gute Vorbereitung auf den Urlaub setzt auch einen optimal gepackten Koffer voraus. Wenn sich eine ganze Familie auf Reise begibt, ist das Kofferpacken allerdings schon einmal ein wahrer Marathon und schnell ist das Gepäck doppelt so schwer wie erlaubt. Prinzipiell gilt dabei: Weniger ist mehr. Das Wichtigste gehört zuerst in den Koffer. Das sind zum Beispiel notwendige Medizinprodukte oder Hygieneartikel wie Windeln, Körperpflege oder genügend Tempo fresh to go sowie wichtige Reisedokumente. Unterhaltungselektronik und Kleidung kommt anschließend. Babynahrung, Schwimmflügel, Sonnen-creme, Handtücher etc. können notfalls immer noch vor Ort gekauft werden. Auf jeden Fall solltet ihr euch vorher schlau machen, was die Ausstattung der Unterkunft hergibt, um nicht zu viel und nicht zu wenig einzupacken. 

Baby an Bord

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Die Anreise ist schon für kinderlose Paare oft ein Drahtseilakt zwischen Vorfreude und Stress. Strahlt am besten selbst Ruhe aus, dann bleiben auch die Kinder weitestgehend entspannt. Wenn die Reise in weit entfernte Regionen führt, dann kann es aber schon mal einen Lagerkollaps geben. Wer sitzt schon gerne den halben Tag im Auto, Zug oder Flugzeug? Versucht am besten die Dauer der Anreise so gering wie möglich zu halten, Zwischenstopps bei Flügen zu vermeiden, aber Etappen bei langen Auto- oder Zugreisen einzustreuen. Vor allem im Auto sind der Unterhaltung schnell Grenzen gesetzt, wenn die Fahrt mehrere Stunden dauert. Ein großes Repertoire an Reisespielen oder Spielzeug hilft zumindest über das Gröbste hinweg. Im Flugzeug oder im Zug gibt es immerhin die Möglichkeit, sich ein bisschen die Füße zu vertreten. Die ganz Kleinen machen da natürlich keinen Unterschied – schnell sind die Mitreisenden bei plötzlichen Schreianfällen genervt. Hier gibt es nur einen Ratschlag: Augen zu und durch. Immerhin gibt es an Bord Kopfhörer und ein Musikprogramm, das empfindlichen Ohren in Anspruch nehmen können.

Schlaf, Kindlein, Schlaf

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Ein großer Vorteil am Urlaub mit Kindern ist, dass diese sich tagsüber austoben und abends komplett erschöpft ins Bett fallen. Trotzdem kommt es immer mal wieder vor, dass die Kinder – in neuer Umgebung und fremdem Bett – nicht einschlafen können. Die gewohnte Ein-schlafroutine hilft in solchen Fällen. Ob es ein Gute-Nacht-Lied, ein Hörspiel oder eine Geschichte aus dem Buch ist – seid auf alles vorbereitet. Wenn ihr euch selbst nicht schon nach Sonnenuntergang schlafen legen wollt, solltet ihr überlegen, zwei Zimmer oder einen Balkon zu buchen, sodass ihr einen Rückzugsort habt, an dem ihr die Kinder immer noch im Auge oder zumindest im Ohr habt, wenn sie aufwachen. Andernfalls hilft natürlich auch ein Babyphone, wenn ihr euch noch einen Schlummertrunk an der Hotelbar gönnen möchtet. Denn auch wenn die Kinder den Urlaub so schön lebendig machen, die Zeit zu zweit soll natürlich auch nicht zu kurz kommen.

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