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Survival Guide - mit Tempo Black sieht man das Blut nicht

Survival Guide - mit Tempo Black sieht man das Blut nicht

vor 3 Monaten
 

Träumst du nicht auch von einem Trip in die ungezähmte Wildnis Kanadas, die undurchdringlichen Urwälder Südamerikas oder das Outback Australiens? Wochenlang durch menschenleere Wälder streifen – nur du und die Natur. Fische am Lagerfeuer braten und im Freien übernachten, mit dem grenzenlosen Sternenhimmel über dir. Das ist nur was für echte Männer.


Aber was tust du, wenn’s regnet? Wie machst du ein Feuer, wenn die Streichhölzer nass oder aus sind. Und die Fische springen auch nicht von allein in die Bratpfanne. Damit du das alles auf die Reihe kriegst und dein Outdoor-Abenteuer kein totaler Reinfall wird, bietet dir unser Survival Guide die Basics für das Überleben in der Wildnis. So kehrst du wieder wohlbehalten in die Zivilisation zurück.


Feuermachen

Feuer ist etwas ganz Essentielles für dein Outdoor-Abenteuer. Denn rohes Fleisch ist nicht jedermanns Sache. Und selbst Trekking- und Expeditionsnahrung schmeckt deutlich besser, wenn sie aufgewärmt wird. Aber du brauchst das Feuer nicht nur fürs Essen. Abends und nachts kann’s auch mal ziemlich kalt werden. Da bist du froh, wenn du dich an einem prasselnden Lagerfeuer aufwärmen kannst.

Los geht’s mit dem Sammeln von Brennmaterial. Du brauchst trockenes Holz in ausreichender Menge: von dicken Ästen bis zu ganz dünnen Zweigen. Aus den dünnsten Ästen schichtest du eine kleine Pyramide, das Feuernest, das windgeschützt sein muss. Dann benötigst du noch etwas Zunder. Das kann z.B. Papier sein. Gut, wenn du jetzt ein Tempo Black dabeihast. Aber auch trockenes Gras, ein paar Wollfäden aus deinem Pullover oder auch ein Büschel Haare eignen sich dafür. Mit einem Streichholz oder Feuerzeug setzt du zuerst den Zunder in Brand und legst ihn dann ins Feuernest. Sobald das Feuernest ausreichend brennt, schichtest du weitere Äste darauf. Aber nicht zu viel auf einmal, sonst erstickst du das Feuer damit.

Hast du keine Streichhölzer oder Feuerzeug, nimmst du ein Brennglas, um den Zunder mit dem gebündelten Sonnenlicht zu entfachen. Aber dafür muss die Sonne ausreichend stark scheinen. Statt Brennglas kannst du auch deine Brille oder das Objektiv deiner Kamera verwenden.

Falls du auch das nicht hast, hilft nur noch Feuerreiben. Dafür brauchst du ein trockenes Brett aus relativ weichem Holz, in das du eine fingerhutgroße Vertiefung schnitzt. Dann nimmst du einen passenden Stock aus möglichst hartem Holz mit abgerundetem Ende, steckst ihn in die Vertiefung des Brettes und reibst/drehst den Stock solange zwischen den Handflächen, bis eine Glut entsteht. Mit der Glut setzt du den Zunder in Brand und dann weiter wie gehabt. Das Feuerreiben ist eine Kunst und will gelernt sein. Wenn du es nie geübt hast, wird es dich viel Geduld und Schweiß kosten. Also besser immer ausreichend Zündhölzer mitnehmen – wasserdicht verpackt natürlich.


Wasser

Trinken ist fürs Überleben noch wichtiger als Essen. Ohne Nahrung kannst du etliche Tage überstehen, ohne Flüssigkeit aber nur kurze Zeit. Pro Tag brauchst du etwa 2 bis 3 Liter. Wenn du 4 Wochen in der Wildnis unterwegs bist, sind das mehr als 60 Liter, also eine ziemliche Menge. Die schleppst du natürlich nicht die ganze Zeit mit dir rum, sondern bedienst dich in der Natur und schöpfst das Wasser aus Flüssen und Bächen. In Seen und anderen stehenden Gewässern kann das Wasser durch Algenwuchs oder Ähnliches stark verunreinigt sein. Diese Verunreinigungen stellen zwar in der Regel keine gesundheitlichen Gefahren dar, sie mindern aber den Trinkgenuss erheblich. Deshalb solltest du das Wasser filtern, bevor du es trinkst bzw. in Wasserflaschen oder -säcke abfüllst.

Dafür gibt es spezielle Hightech-Wasserfilter. Falls das Wasser nur schmutzig, aber ansonsten unbedenklich ist, kannst es auch durch einen Stoff, z.B. ein T-Shirt, oder zur Not auch durch ein Tempo Taschentuch filtern. Dafür spannst du einfach den Stoff über die Öffnung des Auffangbehälters und schöpfst damit das Wasser aus dem See.

Bist du in einer Gegend unterwegs, in der es keine Gewässer gibt, musst du nicht gleich verzweifeln. Du kannst dann z.B. nach Wasser graben. Dafür brauchst du allerdings entsprechendes Werkzeug wie Spaten oder Schaufel. Nur mit einem Schweizer Taschenmesser wird es ziemlich mühsam. Wasser, das du „ausgräbst“, ist erstmal ziemlich schmutzig. Also Filtern nicht vergessen.

Im Notfall kannst du auch Regenwasser trinken oder den Tau, der sich nachts auf Pflanzen und Steinen bildet, abstreifen und auffangen.


Nahrung

Wenn du bei deinem Outdoor-Trip nicht hungern möchtest, musst du dir entweder ausreichend Lebensmittel mitnehmen oder dich vor Ort auf Nahrungssuche begeben. In der Regel hat die Natur auch einiges zu bieten. Am einfachsten geht das mit Pflanzen. Die meisten davon sind genießbar, z.B. Beeren, Nüsse, aber auch Löwenzahn, Sauerampfer, Algen, Tang oder Brennnesseln. Doch nicht alles, was man essen kann, schmeckt auch gut. Hast du die Selbstversorgung in der Natur schon fest eingeplant, solltest du dich vorher informieren, welche Pflanzen sich zum Verzehr eignen, bzw. ob man sie roh oder nur gekocht essen kann.

Kommst du ungeplant in die Situation, dich aus der Natur ernähren zu müssen, hilft dir nur noch der Pflanzentest. Wirkt eine Pflanze auf den ersten Blick einladend (kein Pelz, keine Stacheln, kein Schleim, kein unangenehmer Geruch), brichst du die Pflanze ab. Fließt Milch aus dem Stängel, lässt du die Finger besser davon. Fließt keine Milch, machst du eine erste Genussprobe, indem du ein bisschen davon isst. Schmeckt es gut (nicht zu bitter, sauer oder ätzend), nimmst du nach einer halben Stunde nochmal etwas davon. Nach einer weiteren Stunde noch etwas mehr. Dann wartest du acht Stunden, um negative Langzeitwirkungen auszuschließen. Danach isst du eine gute Handvoll. Wenn sich jetzt keine Nebenwirkungen zeigen, ist die Pflanze mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit genießbar.


Falls du dich nicht mit Maden, Würmern oder Ameisen auf dem Speiseplan anfreunden kannst, ist tierische Nahrung deutlich schwieriger zu erbeuten als pflanzliche. Um an Fleisch zu kommen, benötigst du viel Geduld und Jagdglück. Die besten Chancen hast du beim Fischfang. Für die Angelrute brauchst du lediglich einen stabilen Ast, eine ausreichend lange Schnur, einen Haken und ein kleines Stückchen Holz. Das bindest du als Schwimmer ca. 30 bis 50 cm über dem Haken an die Schnur, damit der Haken mit dem Köder nicht auf den Grund sinkt. Als Köder eignen sich Würmer, Maden oder auch Fliegen. Hat ein Fisch angebissen, kannst du ihn nicht einfach so am Lagerfeuer braten. Erst musst du ihn noch gegen den Strich abschuppen. Anschließend schlitzt du ihn auf der Bauchseite der Länge nach auf und entfernst die Innereien.

Du hast es wahrscheinlich schon gemerkt, die Nahrungsbeschaffung in der freien Natur ist eine mühsame Sache. Aber dafür schmeckt es auch umso besser.


Übernachten

Egal wie lau die Sommernächte auch sein mögen, wenn du längere Zeit in der Wildnis unterwegs bist, musst du darauf vorbereitet sein, dass du nicht nur unter freiem Himmel schlafen kannst, sondern für regnerische Nächte ein Dach über dem Kopf brauchst. Die einfachste Lösung ist natürlich ein Zelt. Ohne solltest du erst gar nicht losziehen. Aber es kann auch mal passieren, dass dein Zelt verloren geht, z.B. bei der Durchquerung eines reißenden Flusses. Was machst du dann, wenn es nachts wie aus Eimern schüttet? Dich schlotternd und frierend unter einen Baum hocken? Es gibt bessere Lösungen.

Bist du in einer felsigen oder gebirgigen Landschaft unterwegs, findest du möglicherweise eine Höhle, in der du übernachten kannst, oder zumindest einen überhängenden Felsvorsprung, der dir Schutz vor dem Regen bietet. Ist auch das nicht möglich, baust du dir einen behelfsmäßigen Unterschlupf. Dafür stellst du dicke Äste schräg gegen eine Felswand und dichtest sie mit Grassoden ab. Damit du die Nacht möglichst bequem und warm verbringst, nimmst du Gras, Laub, Reisig oder auch Zweige von Nadelbäumen als Schlafunterlage und legst eine dicke Jacke oder eine Decke darauf. Das ist zwar keine 7-Zonen-Matratze, aber immer noch besser als der kalte, nackte Erdboden.

Erste Hilfe

Bei einem Trip durch die Wildnis sind Verletzungen nicht auszuschließen. Du rutschst auf einem nassen Felsen aus oder stolperst über eine abstehende Baumwurzel. Schnell ist was passiert. Von oberflächlichen Abschürfungen über klaffende Wunden bis zu Knochenbrüchen ist alles möglich. Aber wir wollen den Teufel nicht an die Wand malen. Die meisten Verletzungen sind zum Glück harmlos und mit einem gut ausgestatteten Erste-Hilfe-Set problemlos zu versorgen. Hast du dir eine Wunde zugezogen, musst du sie zunächst reinigen. Du entfernst erstmal Schmutz und Blut mit einem Tuch. Am besten mit Tempo Black, da sieht man die Blutflecke nicht und die Wunde wirkt gleich nicht mehr so bedrohlich. Dann wäschst du die Wunde mit Wasser aus und desinfizierst sie. Zum Schluss kommt ein Pflaster oder eine sterile Wundauflage plus Verband drauf. Fertig. Und das Outdoor-Abenteuer kann weitergehen.

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