Produkte schließen
Sieben Tipps für Allergiker im Umgang mit Heuschnupfen

Sieben Tipps für Allergiker im Umgang mit Heuschnupfen

vor 3 Monaten
 

Heuschnupfen bei der Arbeit? Oder das erste Date steht an? Tempo und Dr. Volker Melichar, Sprecher des Allergiezentrums Erlangen und Oberarzt im Universitätsklinikum Erlangen, haben wertvolle Tipps entwickelt, mit denen trotz Heuschnupfen jede Lebenslage gemeistert werden kann. 

Pflege bei Heuschnupfen

Laut Dr. Melichar verhindern tägliches Duschen sowie häufiges Händewaschen, dass Pollen auf der Haut und im Haar bleiben und somit kontinuierlich Beschwerden verursachen. Auch die Kleidung sollte täglich gewechselt werden, wie beispielsweise direkt nach dem Feierabend, um zu verhindern dass sich die Pollen im Haus festsetzen.

Der Weg ins Büro

Die Faustregel lautet: Möglichst wenig Kontakt zu den Allergenen herstellen. Am besten die Autofenster lieber geschlossen lassen und darauf achten, dass die Pollenfilter regelmäßig ausgestauscht werden. Wenn Sie mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, sollten Sie sich am besten morgens zwischen 6 und 8 Uhr auf den Weg machen, denn zu dieser Zeit ist der Pollenflug in der Stadt am geringsten. 

Arbeiten mit Heuschnupfen

Da viele Allergiker unter Konzentrationsschwierigkeiten leiden, empfiehlt Dr. Melichar, dass sich Betroffene auch am Arbeitsplatz für eine pollenfreie Umgebung stark machen sollten. Oft hilft es schon, wenn entsprechende Filter vor die Fenster gebaut werden oder Kollegen Rücksicht nehmen und ihre Jacken außerhalb der Büroräume aufhängen. Eine weitere nützliche Hilfe, die neben Tempo Plus auf keinem Bürotisch fehlen sollte, sind Anti-Histaminika. Dabei ist darauf zu achten, dass diese so dosiert sind, dass sie einen nicht müde oder schläfrig machen. Zusätzlich ist es ratsam mehr Wasser als üblich zu trinken, um die Schleimhäute feucht zu halten. So können Pollen besser abgefangen werden.

Heuschnupfen und Sport – geht das?

Ob man ganz normal seinen regelmäßigen sportlichen Aktivitäten nachgehen kann, hängt von dem jeweiligen Krankheitsbild ab. Sportler sollten auf ihren Körper hören und extreme Bewegungsaktivitäten gegebenenfalls einschränken und sich möglichst wenig im Freien aufhalten. 

Der Frühjahrsputz

Regelmäßiges Wischen und Staubsaugen verhindern die Verbreitung von Blütenstaub im Haus und lindern somit die Beschwerden der Allergiker. Für Staubsauger gibt es mittlerweile sogar spezielle Filter, um Pollen aus Teppichen und Polstermöbeln zu entfernen. Die frisch gewaschene Wäsche sollte nicht draußen zum Trocknen aufgehängt werden, da sich Pollen hier schnell festsetzen.

Das erste Date

Um beim ersten Date auf Nummer sicher zu gehen und kein ungewolltes Desaster hervorzurufen, rät Dr. Melichar, auf ein Picknick im Park sowie einen Spaziergang in der Natur zu verzichten. Damit sich Damen keine Sorgen um ein verlaufenes Makeup machen müssen, kann von vorne herein Kosmetik verwendet werden, die sich besonders gut für empfindliche Haut und gereizte Augen eignet. Für alle Fälle sollte man ein Anti-Histaminikum und besonders weiche Taschentücher, wie Tempo plus, immer parat haben.

Nächte mit Pollenflug

Es ist ratsam, die Bettwäsche regelmäßig zu wechseln und getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer abzulegen. Erst zwischen 6 und 8 Uhr morgens lüften oder sogenannte Pollenschutzvliese am Fenster anbringen hilft ebenso. Es ist außerdem sehr hilfreich vor dem Schlafengehen zu duschen, weil sich Pollen auch in den Haaren und am Körper festsetzen. Zur Linderung von Beschwerden können vor der Nachtruhe Anti-Histaminika verwendet werden. Wer vor allem mit gereizten Augen zu kämpfen hat, kann nachts mit Gel gefüllte Kühlbrillen nutzen, um die geschwollenen Augenlider beruhigen.

Tempowelt