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Die großen Mysterien des Niesens!

Die großen Mysterien des Niesens!

vor 8 Monaten
 

Niesen tun wir alle – weil wir eine Allergie haben, krank sind, staub eingeatmet haben oder einfach nur, weil uns das Sonnenlicht in der Nase kitzelt. Aber was ist der tiefere Sinn? Was haben Nasen mit PCs gemeinsam? Und wieso niesen wir eigentlich nicht im Schlaf? Hier ein paar Antworten zu Fragen, die du dir wahrscheinlich nie gestellt hast.

Es geht mit einem leichten Kitzeln los, das immer stärker wird. Unser Gesicht verzieht sich auf groteske Weise, wir atmen tief Luft ein. Mit halb geschlossenen Augen suchen wir panisch nach Taschentüchern, um den Super-GAU zu vermeiden. Dann kommt der point of no return. Gerade rechtzeitig fängt das Taschentuch den Großteil ab. Geschafft. Unser Hirn wurde so durchgeschüttelt, dass wir kurz nicht wissen, wer und wo wir sind. Dann kommt, wie zur Belohnung für die Strapazen, von allen Seiten ein freudiges „Gesundheit“ und alles ist wieder gut. Den Ablauf kennen wir alle, aber wie sieht’s mit den Hintergründen aus. Hier für dich: 5 Dinge, die du vielleicht nicht übers Niesen wusstest.

1. Der Sinn des Niesens

Das Niesen ist quasi wie der Neustart beim PC. Die Nasenwege werden auf null zurückgesetzt und sind dadurch für alles Kommende gewappnet. Besonders wenn die Nase vom ganzen angesammelten Schmutz und Staub sowie allerhand fremdartiger Besatzer überfordert ist, kann sie die Luft nicht mehr so Filtern, wie sie soll. Die Lösung: Alles muss raus! Bei Menschen mit Nasennebenhöhlenentzündung ist dieser Neustart übrigens gestört – deshalb müssen sie öfter niesen als Gesunde.  

2. Die Gründe des Niesens

Klar, Allergien und Erkältungen sind die Standardgründe für die nasalen Explosionen. Aber die Sonne? Schätzungsweise jeder Vierte hat mit diesem photischen Niesreflex zu kämpfen. Bei den Betroffenen liegt der Drillingsnerv (verantwortlich für das Niesen) ungewöhnlich nah am Sehnerv. Wird dieser gereizt, kann darauf ein Niesreiz folgen. Für Militärpiloten gilt dieser Reflex übrigens als echter Risikofaktor. Ein weiterer Grund für´s Niesen: Wir sind sexuell erregt. Ok, das betrifft tatsächlich nur einen sehr kleinen Teil der Menschheit.

3. Die Power des Niesens

Wenn wir niesen, lösen wir in unserer Nase einen Orkan apokalyptischen Ausmaßes aus. Die zuvor eingeatmete Luft knallen wir mit ungeheuerlichen 160 km/h aus unserer Nase. Dabei verteilen wir bis zu 100.000 Bakterien auf eine beachtliche Entfernung von bis zu acht Metern bzw. auf unsere Freunde, Kollegen oder sonstige unschuldige Dritte, die sich für etwaige Viren bedanken werden. Übrigens: Die Kraft des Niesens kann sogar unseren Herzschlag kurzzeitig aus dem Rhythmus bringen.

4. Niesen am Morgen

Da Niesen ein Reflex ist, lässt er sich auch nicht abstellen. Es ist also genau wie beim Arzt, der uns mit einem Hämmerchen aufs Knie haut und wir nach ihm treten müssen. Verblüffender Weise existiert dieser Reflex nicht mehr, wenn wir schlummern. Unsere Nase kann sich mit noch so viel Staub, Tierchen oder Katzenhaaren füllen, geniest wird erst nach dem Aufstehen – und dann meistens umso heftiger. Der Grund: Schlafen wir, schlafen auch die verantwortlichen Nervenregionen. 

5. Niesen unterdrücken – ein No-Go

Niemals, aber auch niemals das Niesen unterdrücken. Das kann (in seltenen Fällen) aufgrund des großen Drucks zu Schäden im Mittelohr oder Trommelfell führen. Das Gerücht, dass dadurch das Gehirn Schaden nimmt, hält sich zwar hartnäckig, ist aber zum Glück Quatsch. Niesen im Voraus im Keim ersticken, ist allerdings unbedenklich: Manche fassen sich kurz an die Nase oder pressen die Zunge fest gegen den Gaumen, wenn sie merken, dass die Nase mal wieder alle Menschen in der Umgebung erschrecken möchte. Dennoch: Niesen ist gesund. Also raus damit!  

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