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Tipps für eine entspannende Partnermassage

Tipps für eine entspannende Partnermassage

vor 10 Monaten
 

Die meisten von uns verbringen den Großteil ihrer Arbeitszeit im Büro vor dem Computer. Diese einseitige Belastung und beruflicher Stress führen häufig zu Rückenschmerzen und Verspannungen im Nackenbereich. Wird über einen längeren Zeitraum nichts dagegen unternommen, kann es zu erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen. Doch das muss nicht sein. Denn die Beschwerden lassen sich mit einer entspannenden Partnermassage spürbar lindern, wenn nicht sogar komplett beseitigen.

Damit du nicht ständig zu einem professionellen Masseur rennen musst, zeigen wir dir, wie einfach es ist, Rücken und Nacken des Partners oder der Partnerin zu massieren. Selbst wenn du keine Beschwerden hast, wirkt eine Partnermassage erstaunlich wohltuend und entspannend.

Vorbereitung

Falls du keine spezielle Liege oder Matratze anschaffen möchtest, ist das Bett die geeignetste Unterlage für eine Massage. Diese sollte allerdings nicht zu weich sein.

Damit die zu massierende Person nicht friert und optimal entspannen kann, sollte der Raum angenehm warm sein. Nach einem heißen Vollbad sind die Muskeln besonders locker.

Leise, beruhigende Hintergrundmusik unterstützt die Wohlfühlatmosphäre zusätzlich.

Zum Massieren solltest du immer Öl – am besten Olive oder Mandel – verwenden, damit die Hände sanft über den Rücken gleiten können. Vor dem Auftragen wird das Öl mit den Händen vorgewärmt. Erst mal mit eher weniger Öl beginnen. Wenn du merkst, dass es nicht reicht, kannst du noch mehr dazunehmen. Falls du mal zu viel Öl erwischst, kannst du das überschüssige Öl mit einem Tempo einfach wieder abtupfen.

Hilfsmittel

Massieren kann ganz schön anstrengend sein – für den, der massiert. Darum gibt es einige Hilfsmittel wie Massagebälle oder -bürsten, die dir das Massieren erleichtern. Und falls du mal allein bist und dringend eine Massage brauchst, kannst du dir damit auch selbst den Rücken massieren.

Rückenmassage

Verteile das Öl zunächst über den ganzen Rücken. Bearbeite den Rücken mit streichenden, kreisenden oder knetenden Bewegungen. Das regt die Durchblutung an. Die Muskulatur wird entspannt und gedehnt. Die Streichbewegungen sollten dabei immer in Richtung zum Herzen ausgeführt werden.

Sehr schnell wirst du spüren, welche Muskeln besonders verhärtet sind. Hier solltest du gezielt etwa intensiver kneten, um die Verspannung zu lösen.

WICHTIG: Achte darauf, keinen Druck direkt auf die Wirbelsäule auszuüben, sondern nur links und rechts davon. Auch im Bereich der Nieren solltest du besonders vorsichtig sein.

Nacken- und Schultermassage

Im Schulter- und Nackenbereich sitzen die Verspannungen meist sehr hartnäckig. Um verkrampfte Muskeln zu lockern, verläuft die Massage in 3 Stufen.

Stufe 1: Streiche auf beiden Seiten des Nackens mit leichtem Druck den Schultergürtel entlang. Wiederhole den Vorgang mehrmals.

Stufe 2: Massiere die Schultergürtel mit kleinen kreisenden Bewegungen.

Stufe 3: Lege deine Handballen auf den Schultergürtel und bewege diese auf der Stelle schnell hin und her. Das versetzt Haut und Gewebe in Vibration und entspannt die Muskeln.

Vorsicht bei ernsthaften Rückenproblemen und in der Schwangerschaft

Bei gesunden Personen, die nur gelegentlich unter Rückenbeschwerden und Nackenschmerzen leiden, ist eine Partnermassage wohltuend und unbedenklich.

Wenn du jedoch unter ernsthaften Rückenproblemen mit starken Schmerzen leidest, solltest du unbedingt einen Arzt aufsuchen und die Ursachen abklären lassen. Hier kann eine gutgemeinte Partnermassage eventuell sogar schaden.

Falls du schwanger bist, solltest du sicherheitshalber ebenfalls auf eine Partnermassage verzichten, bzw. deine/n Arzt/Ärztin dazu befragen. Denn durch eine unfachgemäße Rückenmassagen könnten vorzeitige Wehen ausgelöst werden.

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