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Die Männergrippe – Leiden Männer tatsächlich mehr?

Die Männergrippe – Leiden Männer tatsächlich mehr?

vor 8 Monaten
 

Das sogenannte starke Geschlecht gilt als besonders wehleidig, wenn es um Erkältungen und Grippe geht. Da wird geächzt und gestöhnt, sobald die Nase läuft, bei einem Husten werden Symptome einer Lungenentzündung gegoogelt, und natürlich ist er so krank, dass er kaum aufstehen kann. Aber tun wir den Herren der Schöpfung vielleicht unrecht? Leiden Männer bei Erkältungen tatsächlich mehr als Frauen? Wir werfen einen (nur halb ernstgemeinten) Blick auf das Phänomen „Männergrippe“.


1. Die ersten Anzeichen

Anfangs verspürt er nur ein leichtes Kratzen im Hals, wenn er ins Bett geht. Doch schon am nächsten Morgen ist aus dem Halskratzen ein schreckliches Brennen geworden, sodass der Mann kaum sprechen kann. Jedes Schlucken schmerzt, an Arbeit, Haushalt oder sonstige Pflichten ist nicht zu denken. Kurze Zeit später beginnt die Nase zu laufen – ein Glück, dass er direkt zu Hause geblieben ist.

2. Die Männergrippe wird schlimmer

Er fühlt sich immer schlechter. Husten, Schnupfen und Halsschmerzen haben sich verschlimmert. Der Mann muss das Bett hüten, daran führt wohl kein Weg vorbei. Er bittet seine Partnerin, ihm Tee zu kochen und Medikamente zu besorgen. Sie soll sich beeilen, denn der Zustand ist ernst. Vorsichtshalber sollte sie auch alle Zutaten für eine Hühnersuppe besorgen, denn etwas anderes bekommt er nicht herunter.

3. Der Zustand wird ernst

Der Mann fühlt sich miserabel. Er hustet und schnieft, der Kopf scheint zu explodieren. Er überlegt, ab wann man wohl in die Notaufnahme muss. Heimlich googelt er die Symptome für eine Lungenentzündung und ist überzeugt, bald das Zeitliche segnen zu müssen. Vorsichtshalber informiert er seine Mutter darüber, dass sie besser die Koffer packen solle, denn sein Zustand ist mehr als ernst. Außerdem schmeckt ihre Hühnerbrühe ohnehin besser, was er seiner Freundin natürlich nicht verraten wird.

4. Es geht bergauf

Nach mehreren Tagen, an denen er sich schon in Lebensgefahr wähnte, fühlt der Mann sich besser. Noch nicht gut genug, um arbeiten zu gehen oder aus dem Bett aufzustehen. Aber zumindest so gut, dass er wieder Freude daran hat, das TV Programm zu genießen. Wenn die Freundin das Haus verlässt, fühlt er sich sogar in der Lage, seine Playstation zu benutzen. Dennoch grenzt seine Genesung an ein Wunder.

5. Spaß beiseite: Männer leiden tatsächlich stärker!

Natürlich wird über Männer und die „tödlich verlaufende Männergrippe“ gerne einmal gescherzt. US-Forscher haben jedoch herausgefunden, dass Männer tatsächlich stärker unter einer Grippe leiden, da ihr Immunsystem weniger abwehrend reagiert als das weibliche. Laut den Untersuchungen schützt das weibliche Hormon Östrogen besser vor den Influenza-Viren (also den Viren für die „echte“ Grippe), die sich im Organismus von Frauen entsprechend schlechter vermehren können. Eine Erklärung für das männliche Leid bei einer Erkältung liefert diese Untersuchung leider nicht. Deswegen, liebe Frauen: Habt Mitleid mit eurem Göttergatten und lasst ihn zumindest ein bisschen wehleidig sein. Mit ein wenig Aufmerksamkeit fühlt sich doch jeder bei einer Erkältung oder Grippe gleich viel besser.

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