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Die wichtigsten Reise No-Gos – Teil 1

Die wichtigsten Reise No-Gos – Teil 1

vor 1 Jahr
 

Andere Länder, andere Sitten: Wer in den Urlaub fährt, sollte sich vorher über die Gepflogenheiten am Reiseziel informieren. Denn vieles, was in der Heimat zum guten Ton gehört, wird in fernen Ländern überhaupt nicht gerne gesehen. Wir zeigen einige Fettnäpfchen, die rund um den Globus lauern können.

Südeuropa: Bezahlen im Restaurant

Egal ob Tapas und Paella in Spanien oder Pizza und Pasta in Italien – viele südeuropäische Länder locken mit verschiedensten Köstlichkeiten. Das Bezahlen im Restaurant läuft etwas anders ab als bei uns: Meist bringt der Kellner einen kleinen Teller mit der Rechnung an den Tisch und verschwindet wieder. Nun liegt es am Gast den Rechnungsbetrag auf den Teller zu legen. Hierbei muss nicht passend bezahlt werden. Außerdem ist es normal, dass der ganze Tisch die Rechnung gemeinsam begleicht. Getrenntes Zahlen ist nicht üblich. Nach einigen Minuten kommt der Kellner zurück und verschwindet mit dem Geld, um kurz darauf erneut mit dem Wechselgeld auf dem Teller zu erscheinen. Die Gäste können nun gehen, sollte aber ein kleines Trinkgeld von etwa fünf bis zehn Prozent des Rechnungsbetrags auf dem Teller am Tisch zurücklassen.

Spanien: Servietten auf den Boden, Zahnstocher nicht

In spanischen Tapas Bars herrscht stets buntes Treiben. Müll und Reste wie gebrauchte Servietten und Olivenkerne dürfen ohne Hemmungen auf den Boden geschmissen oder gespuckt werden. Ein herrlich befreiendes Gefühl. Aber Achtung: Im Norden des Landes sollte man die Zahnstocher, mit denen die Tapas zusammengehalten werden, nicht wegwerfen. Denn anhand der gebrauchten Zahnstocher wird am Ende des Besuchs ermittelt, wie viel der Gast verzehrt hat und wie hoch die Rechnung ausfällt. Wer sich das merkt, kann sich ganz entspannt durch das vielfältige Tapas-Angebot schlemmen.

Venedig: Keine Bademode in der Stadt

In Italien wird hoher Wert auf stilvolle Kleidung gelegt. Egal wie entspannt der Urlaub und wie heiß das Wetter ist: Man sollte immer auf eine angemessene Garderobe achten. Statt dem Feinripp-Unterhemd sollte Man(n) lieber zum kurzärmeligen Hemd greifen. Frauen tragen an heißen Tagen am besten ein legeres, zumindest knielanges Sommerkleid. Möchte man Haut zeigen, sollte man sich vorher überlegen, ob man sich das auch leisten kann. Denn in Italien wird Ästhetik immer und überall groß geschrieben. So sind in Venedig bis zu 200 Euro Strafe fällig, wenn man sich auf öffentlichen Plätzen mit Bademode blicken lässt – und zwar unabhängig von der eigenen Attraktivität.

Italien: Kein Cappuccino am Nachmittag

Mindestens genauso wichtig wie ein gepflegtes Äußeres ist den Italienern guter Kaffee. Doch auch hierbei gibt es Einiges zu beachten. Wer sich nicht sofort als Tourist outen möchte, bestellt nach der Frühstückszeit keinen Kaffee mit Milch mehr. Der wird in Italien nur zum Frühstück getrunken. Die italienische Kaffee-Agenda sieht folgendermaßen aus: Nach dem Aufstehen gibt es einen Espresso zum Wachwerden. Zum Frühstück trinkt man Cappuccino oder Latte Macchiato. Ab dem Mittagessen wird nur noch Espresso getrunken. Außerdem sollte der Kaffee stilecht im Stehen an der Bar genossen werden. Das ist nicht nur authentischer, sondern schont auch den Geldbeutel. Denn wenn der Kaffee am Tisch bestellt wird, ist er oft deutlich teurer.

USA: Nicht mit dem Trinkgeld geizen

Wer durch die USA reist, wird zunächst über den zuvorkommenden und freundlichen Service in der Gastronomie überrascht sein. Es ist üblich, dass der Gast am Eingang des Restaurants empfangen und zu seinem Platz begleitet wird. Der Kellner stellt sich mit dem Namen vor und bringt meistens etwas Wasser an den Tisch, noch bevor man bestellt hat. Auf besondere Wünsche der Gäste wird fast immer eingegangen und Beschwerden werden sehr ernst genommen. Diesen Service sollte man als Gast ausreichend entlohnen. Üblich sind zehn bis 20 Prozent, auch wenn man nicht vollkommen zufrieden war. Wer kein Trinkgeld gibt, wird zumindest schief angeschaut und beim nächsten Besuch des Lokals nicht ganz so freundlich empfangen.

Englischsprachiges Ausland: Nicht nach der „toilet“ fragen

Im englischsprachigen Ausland ist bei der Kommunikation menschlicher Bedürfnisse Diskretion gefragt. Wer „mal muss“ fragt nicht wie bei uns üblich nach der „toilet“ – also der Toilette – sondern lieber nach dem „bathroom“, „restroom“, „men’s room“ oder „ladies‘ room“.

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