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Die Inkubationszeiten bei Erkältung, Grippe und Bronchitis im Überblick

Die Inkubationszeiten bei Erkältung, Grippe und Bronchitis im Überblick

vor 8 Tagen
 

Der Kollege hustet, die Kassiererin im Supermarkt niest, dem Kind läuft die Nase. Jetzt gilt es Abstand zu halten. Fragt sich nur: wie lange?

Von der Ansteckung bis zum Ausbruch einer Erkrankung vergehen in der Regel einige Tage. Mediziner sprechen von einer Inkubationszeit. Damit ist der zeitliche Abschnitt zwischen der Ansteckung mit einem Krankheitserreger und dem Auftreten der ersten Symptome gemeint. Doch dieser zeitliche Abschnitt ist nicht bei jeder Krankheit und bei jedem Menschen gleich lang. Grundsätzlich kann man jedoch folgende Aussagen treffen:

Die Inkubationszeit bei Erkältung / grippalen Infekten

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Die Inkubationszeit einer Erkältung beträgt im Schnitt drei Tage. Mehr als die Hälfte aller Fälle zeigen folgenden Krankheitsverlauf: Erkältung und Erkältungssymptome beginnen mit leichten Beschwerden, wie Halskratzen oder einer laufenden Nase. Innerhalb von zwei Tagen steigern sich die Symptome, bis sie am zweiten oder dritten Tag ihre maximale Ausprägung erreichen. Danach klingen die Symptome langsam wieder ab. Eine einfache Erkältung dauert in der Regel nicht länger als eine Woche. Das Risiko, sich bei anderen anzustecken, ist etwa vom zweiten bis fünften Tag nach einer Infektion am höchsten. Eine Erkältung kann außerdem Ausgangspunkt einer zusätzlichen bakteriellen Infektion sein. Während einer Erkältung sind die Schleimhäute so geschwächt, dass es Bakterien viel einfacher haben in den Körper einzudringen. Mediziner sprechen dann von einer Sekundär- oder Superinfektion. In einem solchen Fall kann sich bei einer Erkältung Dauer und Verlauf verlängern.

Die Inkubationszeit bei einer Grippe

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Die Grippe hat eine verhältnismäßig kurze Inkubationszeit. Nachdem die Viren in den Körper eingedrungen sind, dauert es meist nicht länger als 24 Stunden, bis sich die Symptome zeigen. Was viele nicht wissen: in dieser Zeit sind infizierte Personen bereits ansteckend. Schon etwa zwölf Stunden nach der Infektion können sich schon ansteckende Erreger in den Ausscheidungen wie dem Speichel befinden. Grundsätzlich gilt, je kränker eine Person ist, umso ansteckender ist sie auch. Das erscheint logisch, wenn man sich vor Augen führt, wie die Erreger übertragen werden: es sind in erster Linie infektiöse Körperflüssigkeiten, die Viren von Person zu Person transportieren. Niest eine infizierte Person, schleudert sie unzählige Tröpfchen mit Virenpartikeln in die Luft. Beim Schnäuzen landen Erreger im Taschentuch und an den Händen. Von dort wandern sie auf Türklinken und Telefonhörer und lauern auf ihren nächsten Wirt. Bei heftigen Symptomen ist die Virusausscheidung also auch besonders hoch. Damit steigt automatisch die Ansteckungsgefahr. Eine erkrankte Person kann für zirka eine Woche ansteckend sein, da sie während dieser Zeit Erkältungsviren ausscheidet. Allerdings kann diese Phase von Mensch zu Mensch unterschiedlich lange dauern und hängt auch vom Erreger selbst ab. Wer beispielsweise ein geschwächtes Immunsystem hat, kann für eine längere Zeitspanne infektiös sein. Dies gelte ebenso für Kinder, die sich erstmalig mit einem Erreger anstecken.

Die Inkubationszeit bei einer Bronchitis

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Die Inkubationszeit, sprich die Zeit bis zum Auftreten der ersten Symptome, beträgt bei einer Bronchitis meist nicht länger als vier Tage. Gerade zu Beginn, wenn die Krankheitsanzeichen am stärksten ausgeprägt sind, ist auch die Ansteckungsgefahr am höchsten. Solange Schleim produziert wird, kann man davon ausgehen, dass eine Ansteckung möglich ist. In der Regel ist eine Bronchitis nach 14 Tagen überstanden. Allerdings gibt es Verläufe mit bis zu sechs Wochen, bis der Husten nachlässt. Zudem warnen Wissenschaftler, dass man bereits ein bis zwei Tage vor Ausbruch der ersten Bronchitis-Symptome ansteckend sein kann.

Abwarten, Tee trinken und bloß keine Hände schütteln

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Wer also nach zwei bis drei Tagen wieder pflichtbewusst, aber hustend und niesend, in die Arbeit marschiert, kann die Kollegen unter Umständen anstecken. Wer trotzdem arbeiten muss, sollte den anderen möglichst nicht zu nahekommen und Händeschütteln vermeiden. Außerdem in die Armbeuge niesen und husten und nicht in die Hand, weil sich darauf sonst die Erreger tummeln. Wichtig ist auch, dass sich Kranke wie Gesunde regelmäßig die Hände mit Seife waschen. So lassen sich die Viren von den Händen entfernen.

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