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Die häufigsten Ursachen für Nasenbluten und wie man es am besten stoppen kann

Die häufigsten Ursachen für Nasenbluten und wie man es am besten stoppen kann

vor 8 Tagen
 

Es passiert (in den meisten Fällen) ohne Vorwarnung: Blut rinnt aus der Nase. Für den Betroffenen ist dies mit einem kurzen Schreckensmoment verbunden. Warum habe ich auf einmal Nasenbluten? Wenn man nicht gerade einen Schlag auf die Nase bekommen hat, geht das Rätselraten los. Nasenbluten (Epistaxis) ist meist völlig harmlos und wird manchmal schon durch einen gewöhnlichen Schnupfen oder zu heftiges Schnäuzen ausgelöst. Wer allerdings häufiger unter einer blutenden Nase leidet, sollte einen Arzt aufsuchen, um eine Allgemeinerkrankung ausschließen zu können. Mögliche Ursachen von Nasenbluten und wie du dich im Ernstfall verhältst, kannst du im Folgenden nachlesen. 

Häufig liegt die Ursache für Nasenbluten im Bereich der Nase oder der Nasennebenhöhlen selbst. Man spricht hier von der lokalen Ursache. Im Normalfall ist dies unbedenklich.

Lokale Ursache von Nasenbluten

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Da die Blutgefäße verletzt wurden, rinnt Blut aus der Nase. Das passiert oft schneller als einem lieb ist. Unsere Nasenschleimhaut ist von unzähligen, feinen Blutgefäßen durchzogen, die auf Druckänderungen oder stumpfe Einwirkungen von außen reagieren. Hier genügt schon starkes Niesen, Nasenbohren oder kräftiges Schnäuzen. Auch eine Erkältung oder ein allergiebedingter Schnupfen kann Nasenbluten auslösen. Die Nasenschleimhaut ist geschwollen, was sie deutlich anfälliger macht.


Auch äußere Einwirkungen wie ein Sturz oder ein Schlag auf die Nase, kann eine Ursache für Nasenbluten sein. Selbst wenn die Nasenscheidewand in solch einem Fall nicht verletzt wurde, kann Blut aus der Nase rinnen.


Systemische Ursache von Nasenbluten

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Bestimmte Allgemeinerkrankungen wirken sich negativ auf die Nasenschleimhaut aus und können zu Nasenbluten führen. Dazu zählt beispielsweise eine Blutgerinnungsstörung, da hier im Körper generell eine erhöhte Blutungsneigung besteht. Auch Bluthochdruck kann zu den systemischen Ursachen von Nasenbluten gezählt werden. Da die Blutgefäße bei den Betroffenen stärker durchblutet werden, müssen diese auch mehr Druck aushalten und sind daher anfälliger. Bei ihnen kann des Öfteren mal das Blut aus der Nase rinnen.


Interessant zu wissen ist auch, dass Menschen, welche blutverdünnende Medikamente einnehmen, in der Regel schneller zu Blutungen neigen.


Was du bei Nasenbluten beachten solltest:

Beuge deinen Kopf nicht nach hinten!

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Viele Betroffene neigen den Kopf reflexartig nach hinten und versuchen so das austretende Blut aus der Nase zu stoppen. Das solltest du vermeiden! Das Blut kann so den Rachen hinunter rinnen und verschluckt werden. Ist das Blut im Magen angekommen, kann es starke Übelkeit auslösen und sogar zum Erbrechen führen.

Lege dich nicht auf den Rücken!

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Das Blut kann in die Atemwege gelangen, wenn du dich bei Nasenbluten auf den Rücken legst. Du kannst dich verschlucken, was im schlimmsten Fall zu Atemnot führen kann.

Stopfe die Nase nicht aus!

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Bei Nasenbluten solltest du ausnahmsweise mal nicht zu einem Tempo Taschentuch greifen, um die Nase auszustopfen und so die Blutung zu stillen. Beim Entfernen des Taschentuchs besteht die Gefahr, dass der Wundschorf, der sich gebildet hat, aufreißt und erneutes Nasenbluten auslöst.

Erste Hilfe bei Nasenbluten

  • Lagere deinen Oberkörper hoch oder setze dich nach vorn geneigt, aufrecht hin. Öffne leicht deinen Mund
  • Schlucke das Blut, das den Rachen hinunterfließt, nicht, sondern spucke es nach Möglichkeit aus
  • Drücke die Nasenflügel einige Male fest zusammen
  • Kühle deinen Nacken oder deine Stirn, um die Durchblutung der Nasenschleimhaut zu verringern
  • Wenn du es geschafft hast, die Blutung zu stoppen, solltest du anschließend mehrere Stunden lang nicht schnäuzen


Falls du das Nasenbluten nach 20 Minuten immer noch nicht in den Griff bekommen hast, solltest du schleunigst einen Arzt aufsuchen. Bei Kindern sollte dies bereits nach zehn Minuten passieren.


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