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Tipps für die Aromatherapie zu Hause

Tipps für die Aromatherapie zu Hause

vor 7 Monaten
 

Düfte beeinflussen unsere Stimmung. Denn sie wirken auf unser zentrales Nervensystem und regen die Hormonausschüttung an. Und das hat Auswirkungen auf unsere Laune, ob wir entspannt, aufgeregt oder heiter sind. Die Essenzen ätherischer Öle können aber noch mehr. Bei bestimmten Erkrankungen, wie zum Beispiel Angstzuständen, Schmerzen, Depressionen, Übelkeit, Schlafstörungen und selbst bei Krebs, können sie einen gesundheitsfordernden Einfluss auf unseren Körper haben. Die Aromatherapie macht sich diesen Wirkmechanismus zu Nutze und setzt Düfte ganz gezielt für therapeutische Zwecke ein. Wir zeigen, wie du die Aromatherapie auch für dich selbst zu Hause nutzen kannst.

Ätherische Öle sind pflanzliche Öle, die einen typischen aromatischen Duft haben und schnell verdunsten. Archäologische Funde von Destillationsgeräten belegen, dass schon in der Antike aus Kräutern ätherische Öle gewonnen und für medizinische Anwendungen eingesetzt wurden. Die moderne Aromatherapie geht auf den französischen Chemiker René-Maurice Gattefossé zurück, der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Wirkungen von Pflanzenessenzen untersuchte und seine Forschungsergebnisse in einer Abhandlung mit dem Titel „Aromatherapie“ veröffentlichte.

So wirken ätherische Öle

Eine umfassende, wissenschaftlich-fundierte Erforschung der Aromatherapie steht noch aus. Das hat vor allem mit der komplexen Zusammensetzung der ätherischen Öle zu tun. Doch einiges weiß man bereits. Die Duftstoffe wirken auf Rezeptoren in den Nasenschleimhäuten und lösen Impulse aus. Diese werden über Nervenbahnen in die Regionen des Gehirns geleitet, die an der Verarbeitung von Emotionen mitwirken. Gleichzeitig gelangen die Duftstoffe über die Nasenschleimhäute, die Bronchien und die Haut direkt ins Blut und damit zu sämtlichen Organen, wo sie ihre Wirkung entfalten.

Aromatherapie für zu Hause

Der einfachste Weg, um die Aromatherapie bei dir zu Hause anzuwenden, ist eine Duftlampe. Du gibst etwas Wasser in die Schale, ein paar Tropfen des gewünschten ätherischen Öls dazu und stellst ein brennendes Teelicht darunter. Schon nach wenigen Minuten duftet es angenehm im ganzen Raum. Mit einem elektrischen Raumbedufter oder Diffusor geht es sogar noch schneller.

Du kannst ätherische Öle aber auch als Badezusatz verwenden. Bevor du das Öl ins Badewasser gibst, musst du es allerdings noch mit einem Emulgator (z. B. etwas neutrales Duschgel, Milch, Sahne oder Honig) vermischen, damit es seine Wirkung entfalten kann.

Wirkungen verschiedener ätherischer Öle

Damit du bei verschiedenen Gelegenheiten den passenden Duft verwendest, stellen wir einige der beliebtesten Öle hier vor:

Lavendel: 

Das Öl des echten Lavendel (Lavendula officinalis) wirkt beruhigend sowie entspannend und ist die ideale Einschlafhilfe.

Rose:

Das ätherische Öl der Rose wirkt ausgleichend und harmonisierend. Da es extrem teuer ist, solltest du es sehr sparsam dosieren.

Bergamotte:

Ist eines der beliebtesten Öle, weil es mit seinem zitronig-fruchtigen Duft die Stimmung hebt und für gute Laune sorgt. Ideal für dunkle, graue Herbst- und Wintertage

Eukalyptus:

Eukalyptusöl hat einen frischen Duft. Es wirkt wohltuend bei Erkältungen, weil es den Schleim in den Bronchien und Nasennebenhöhlen löst und die Atemwege befreit.

Nicht geeignet für Babys, Kleinkinder, Schwangere und Asthmatiker.

Neroli:

Das Öl aus den Blüten der Pomeranze hat einen zarten, blumigen Duft und wirkt stimmungsaufhellend. Außerdem beruhigt es die Nerven und befreit von Ängsten.

Das solltest du beachten

Um keine unangenehmen Überraschungen bei der Aromatherapie zu erleben, solltest du Folgendes beachten:

  1. Nimm nur frische und hochwertige ätherische Öle. Ist das Haltbarkeitsdatum überschritten, solltest du sie nicht mehr verwenden, da es zu Reizungen der Schleimhäute kommen kann.
  2. Dosiere das ätherische Öl behutsam. Wenige Tropfen in der Duftlampe reichen meist vollkommen aus.
  3. Gönne deiner Nase Duftpausen. Bedufte nur für einen begrenzten Zeitraum (ca. 30 Minuten) und nur einzelne Räume, nicht die komplette Wohnung.
  4. Vermeide Hautkontakt mit unverdünnten ätherischen Ölen. Sie können Reizungen auslösen.
  5. Die ätherischen Öle von Eukalyptus, Salbei oder Rosmarin sind für Babys, Kleinkinder, Schwangere und Asthmatiker nicht zum Inhalieren geeignet.

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