Loading Tempo World
Produkte schließen
Tempo World is Fresh Tempo World is Convenient
8 Tipps gegen kalte Füße im Winter

8 Tipps gegen kalte Füße im Winter

vor 9 Monaten
 

Alle Jahre wieder! Mit schöner Regelmäßigkeit leiden viele Menschen im Winter unter kalten Füßen. Kaum sind sie mal im Freien, schon gefrieren die Füße zu wahren Eisklumpen und wollen auch nicht mehr so richtig warm werden. Besonders unangenehm wird’s, wenn man nachts deswegen nicht einschlafen kann. Wir zeigen dir, wie du deine kalten Füße schnell wieder warm bekommst, und was du tun kannst, damit sie erst gar nicht kalt werden.

Der Grund für kalte Füße – und meist auch Hände – ist schlicht und einfach eine schlechte Durchblutung. Die Ursachen dafür können sehr vielfältig sein, z. B. Kälte und Nässe von außen, wie es bei den meisten der Betroffenen der Fall ist. Es können aber auch ernsthafte Gefäßerkrankungen oder andere medizinische Probleme wie Diabetes, extremer Bluthochdruck oder starkes Übergewicht dahinterstecken. Dann ist eine ärztliche Behandlung erforderlich. Falls du auch im Sommer unter kalten Füßen leidest und Schmerzen beim Gehen hast, solltest du abklären lassen, ob deine Beschwerden krankheitsbedingt sind. Ist das ausgeschlossen, kannst du mit den folgenden Tipps und Tricks deinen kalten Füßen kräftig einheizen. 


1. Wärmflasche

Tempo Article Image

Die Wärmflasche ist der Klassiker unter den Maßnahmen gegen kalte Füße. Einfach ausreichend Wasser zum Kochen bringen, kurz abkühlen lassen und dann in die Wärmflasche füllen. Am besten komplett vollmachen. Gegebenenfalls überschüssige Luft aus der Wärmflasche drücken und dann zuschrauben. Dann wickelst du ein Handtuch um die Wärmflasche und legst sie in den Fußbereich deines Bettes. Das Handtuch dient als Isolation und schützt die Füße vor allzu großer Hitze. Außerdem fühlt es sich einfach besser auf der Haut an als Gummi oder Plastik.

Wichtig: Die Wärmflasche muss absolut dicht sein, sonst erlebst du in der Nacht eine ziemlich unangenehme Überraschung. 


2. Dicke Socken und bequeme Schuhe

Tempo Article Image

Dicke Socken, nach Möglichkeit aus Wolle, sind ein Muss in der kalten, nassen Jahreszeit. Sie sind ein ausgezeichneter Kälteschutz und verhindern, dass deine Füße auskühlen. Die Socken sollten locker sitzen und vor allem ein angenehm weites Bündchen haben. Denn zu enge Socken schnüren die Blutgefäße ein und verstärken das Problem der kalten Füße nur noch. Das gilt auch für die Schuhe. Also im Winter lieber weite und bequeme Schuhe tragen, am besten mit einem wärmenden Futter oder Thermosohle. Falls du viel an den Füßen schwitzt, solltest du deine Socken rechtzeitig wechseln. Denn Feuchtigkeit erzeugt Verdunstungskälte.

Tipp: Socken im Bett sind zwar nicht sexy, aber als Maßnahme gegen Eisklumpen an den Füßen durchaus nicht zu verachten. 


3. Fußmassage und Zehengymnastik

Tempo Article Image

Eine Fußmassage eignet sich prima, um die Durchblutung in den Füßen wieder anzukurbeln. Entweder lässt du dir die Füße von deinem Partner so lange massieren, bis sie wieder warm sind, oder du nimmst dafür entsprechende Massagegeräte wie Holzroller oder Igelball. Aber auch mit einfacher Zehengymnastik bringst du deine Füße wieder auf Wohlfühltemperatur. Zehen strecken oder damit wackeln. Füße zum Schienbein hin anziehen und dann wieder ausstrecken oder kreisen lassen. Am besten regelmäßig morgens und abends jeweils 10 Minuten, dann wirkt es auch vorbeugend.

Tipp: Zehengymnastik kannst du auch bequem am Arbeitsplatz machen. 


4. Fuß- und Wechselbäder

Tempo Article Image

Ein heißes Fußbad (max. 40° C) am Abend sorgt für wohlige Wärme und lässt dich leichter einschlafen. Durchblutungsfördernde Badezusätze aus Rosmarin, Rosskastanie, Fichtennadel oder Eukalyptus verstärken den Effekt. Wichtig ist, die Füße hinterher gut abzutrocknen.

Morgens sind Wechselbäder bzw. -duschen zu empfehlen. Der Wechsel zwischen kaltem und warmem Wasser regt Kreislauf sowie Durchblutung an, macht munter und fördert zudem die Immunabwehr des Körpers. 

Tipp: Versuch’s doch mal mit Schnee-Kneippen als Alternative zum Wechselbad. Morgens mit nackten Füßen ein bis zwei Minuten durch den Schnee laufen. Anschließend Füße abtrocknen und warme Socken anziehen. 


5. Durchblutungsfördernde Fußcremes

Tempo Article Image

Salben und Öle mit durchblutungsfördernden Wirkstoffen wie Rizinus oder Rosmarin bringen deine Füße zum Auftauen. Creme deine Füße damit vor dem Schlafengehen ein und zieh dann Socken drüber.

6. Sport

Tempo Article Image

Kalte Füße können auch von niedrigem Blutdruck herrühren. Mit regelmäßiger Bewegung tust du nicht nur was für die körperliche Fitness und gegen überschüssige Pfunde, sondern auch etwas gegen deine kalten Füße. Denn Sport im Allgemeinen und Ausdauersportarten wie Jogging oder Walking im Besonderen fördern die Durchblutung im gesamten Körper. Da haben kalte Füße keine Chance.

7. Scharfe Gewürze und grünes Gemüse

Tempo Article Image

Halte deine Füße nicht nur von außen, sondern auch von innen heraus warm. Scharfe Gewürze wie Chili, Curry, Pfeffer oder Zimt heizen deinem Körper so richtig ein und bringen auch noch kulinarische Abwechslung in deinen Speiseplan. Oder du probierst es mal mit einem frisch aufgebrühten Ingwertee. Der schmeckt gut und tut gut.

Falls ein Mangel an Vitamin B die Ursache für die schlechte Durchblutung ist, hilft viel frisches Obst und besonders grünes Gemüse.


8. Ausreichend trinken, aber Alkohol und Kaffee meiden

Tempo Article Image

Wenn du zu wenig trinkst, wird dein Blut dicker und gelangt nicht mehr in ausreichender Menge in die kleineren Blutgefäße. Du frierst schneller, auch an den Füßen. Um das zu verhindern, solltest du rund 2 Liter Flüssigkeit pro Tag trinken, am besten Wasser, Kräutertees oder Saftschorlen. Auf größere Mengen Alkohol, auch Glühwein, sowie Kaffee und schwarzen Tee solltest du besser verzichten, wenn du kalte Füße hast. Denn sie stören den natürlichen Wärmehaushalt des Körpers, bzw. verschlechtern die Durchblutung der Gefäße zusätzlich.

Ähnliche Artikel

Tempowelt