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Kleines 1x1 des Naseputzens

Kleines 1x1 des Naseputzens

vor 8 Monaten
 

Mit dem Ende des Winters ist bei vielen Deutschen der Schnupfen nicht vorbei: Wo viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen – etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Kindergärten, an Schulen oder in Einkaufszentren – sind Krankheitserreger und Viren präsent. Zudem leiden im Frühjahr und Sommer ca. 16 % aller Deutschen an Heuschnupfen.

Jeder Deutsche verbraucht deswegen im Schnitt 55 Päckchen Taschentücher pro Jahr. Dabei ist Taschentuch nicht gleich Taschentuch: Viele Tücher bieten heute einen Zusatznutzen, wie etwa pflegende Inhaltsstoffe oder antibakterielle Wirkstoffe. Was viele Menschen jedoch nicht wissen: Neben der Wahl des Taschentuchs kommt es beim Schnäuzen auch auf die richtige Technik an. Hals-Nasen-Ohren-Arzt Dr. med. Michael E. Deeg vom Deutschen Berufsverband der HNO-Ärzte erklärt, wie es richtig geht und wie auch die Kleinsten spielend leicht lernen, sich die Nase richtig zu putzen.

Herr Dr. Deeg, jahrhundertelang war das Stofftaschentuch die erste Wahl bei Tränen oder einem Schnupfen – heute hat sich das Papiertaschentuch aus hygienischen Gründen durchgesetzt. Hat die Art des Taschentuchs einen Einfluss auf die Verbreitung von Krankheitserregern?

Dr. Deeg: Vom hygienischen Standpunkt aus ist das Papiertaschentuch klar zu bevorzugen, denn Taschentücher sollten nur einmal benutzt und dann entsorgt werden. Beim Stofftaschentuch ist vor allem problematisch, dass es in der Regel benutzt, dann in die Tasche gesteckt und später erneut benutzt wird. Wenn es gewaschen wird, sollten unbedingt alle Erreger abgetötet werden, die sich in dem Stofftuch befinden. Ich habe allerdings große Bedenken, dass diese Hygieneaspekte immer eingehalten werden.

Einige Ihrer Kollegen warnen davor, dass durch die falsche Putztechnik Schleim und Viren in die Nebenhöhlen gepresst werden können. Wie ist dies aus medizinischer Sicht zu beurteilen? Und was gilt es, beim richtigen Schnäuzen zu beachten?

Dr. Deeg: Diese Möglichkeit besteht. Wird Sekret in die Nebenhöhlen gepresst, können dadurch auch Keime verschleppt werden. Grundsätzlich sollte man beim Schnäuzen keinen zu hohen Druck ausüben. Außerdem ist es sinnvoll, beide Seiten einzeln auszuschnäuzen; einfach ein Nasenloch zuhalten und gleichzeitig das andere ausschnäuzen, dann die Seiten wechseln.

Immer wieder ist zu lesen, dass die Nase „hochziehen“ gesünder sei als Naseputzen. Was raten Sie Ihren Patienten?

Dr. Deeg: Ich rate vom Hochziehen ab. Schon alleine, weil es wenig gesellschaftsfähig ist. Zudem ist Nasensekret, das in der Nase verbleibt, ein Reservoir für Keime. Es ist besser, diese loszuwerden, anstatt sie im Körper zu behalten.

Vor allem in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Kindergärten und Schulen oder auf der Arbeit sind wir oft Erkältungserregern ausgesetzt. Welche Tipps können dabei helfen, eine Ansteckung zu vermeiden?

Dr. Deeg: Nehmen wir die Situation im Bus zur Stoßzeit, viele Menschen stehen dicht beieinander. Hier ist jeder auf das rücksichtsvolle Verhalten der anderen Fahrgäste angewiesen und sollte sich selbst ebenfalls entsprechend verhalten. Kräftiges Husten oder Niesen, ohne sich ein Taschentuch vorzuhalten, gehört sich nicht. Dabei können Krankheitserreger ausgestoßen werden, was ein Ansteckungsrisiko für andere birgt. Um sich selbst zu schützen, ist vor allem die richtige Handhygiene wichtig. Denn Ansteckungen geschehen häufig über die Hände; Haltestangen und Druckknöpfe werden schließlich auch von erkälteten Menschen angefasst. Ich empfehle deshalb, die Hände nicht nur gründlich zu waschen, sondern in der Erkältungszeit anschließend auch zu desinfizieren. Auch in die Armbeuge zu niesen statt in die Hände, kann das Ansteckungsrisiko über die Hände verringern.

Ab welchem Alter sollten Kinder lernen, sich die Nase selbst zu putzen? Worauf sollten Eltern dabei achten?

Dr. Deeg: Das hängt vom Kind ab – die einen lernen es etwas früher, andere später. Ab etwa drei Jahren können Eltern versuchen, spielerisch das Schnäuzen zu üben. Dabei sollten sie immer ihre Hilfe anbieten und dem Nachwuchs vormachen, wie man beispielsweise das Taschentuch richtig hält.

Haben Sie spezielle Tipps für Eltern, das richtige Schnäuzen kindgerecht zu vermitteln?

Dr. Deeg: Ganz wichtig ist, intuitiv vorzugehen und immer freundlich zu bleiben. Eltern können beispielsweise gemeinsam mit dem Kind das Luftauspusten durch die Nase üben. Anschließend sollten sie das Kind ausprobieren lassen, ob das auch mit zugehaltener Nase funktioniert und den Widerstand spüren lassen. Im nächsten Schritt kommt dann das Taschentuch ins Spiel – jetzt kann das Kind ausprobieren, wie das Luftauspusten sich mit dem Taschentuch steuern lässt.

Viele Kinder bohren gern in der Nase und essen, was sie darin finden. Ist dies aus medizinischer Sicht bedenklich? Wie sollten Eltern reagieren?

Dr. Deeg: Das Essen ist medizinisch betrachtet weniger bedenklich als das Bohren. Der Finger kann die Nasenschleimhaut im vorderen Bereich verletzen und zu Nasenbluten führen, denn hier befinden sich viele kleine Blutgefäße. Wird Nasensekret gegessen, zerstört die Magensäure die enthaltenen Keime. Auch hier ist eher der gesellschaftliche Aspekt entscheidend. Deshalb empfiehlt es sich, auch kleinen Kindern bereits freundlich zu erklären, wie dieses Verhalten auf andere wirkt und dass es lieber unterlassen werden sollte.

Dr. med. Michael E. Deeg ist Facharzt für HNO-Heilkunde sowie Allergologie und zudem Pressesprecher des Deutschen Berufsverbandes der HNO-Ärzte.

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Erkältung oder Grippe – was ist eigentlich der Unterschied?

Erkältung oder Grippe – was ist eigentlich der Unterschied?

vor 7 Monaten
 

Erkältung, grippaler Infekt, Grippe – sobald die nasskalte Jahreszeit anbricht, sind auch diese Begriffe wieder in aller Munde. Häufig werden sie als Synonyme benutzt, dabei gibt es deutliche Unterschiede. Erkältung und grippaler Infekt meinen dasselbe und werden von Viren hervorgerufen. Wir leiden unter Husten, Schnupfen und Halsschmerzen, sind jedoch meistens schnell wieder fit. Eine Grippe hingegen wird durch das Influenzavirus verursacht und verläuft mit ähnlichen Symptomen, jedoch deutlich schwerer.

Wir erklären dir, wie man die beiden voneinander unterscheiden kann – leider kann man sie jedoch nicht immer eindeutig abgrenzen. Deshalb gilt: Dauern Husten und Schnupfen länger als sieben Tage, und hat man dabei hohes Fieber oder starke Schmerzen, sollte man vorsichtshalber einen Arzt aufsuchen.

Grippe oder Erkältung – Wie kann ich es erkennen?

1. Krankheitsbeginn: plötzlich vs. schleichend

Eine Erkältung kommt meistens schleichend: Zunächst fühlt man sich etwas angeschlagen, dann kommt erstes Halsweh, schließlich läuft die Nase und es entwickelt sich ein Husten. Meistens merkt man also über mehrere Tage, wie die Erkältung entsteht.

Bei der echten Grippe, der Influenza, hingegen geht es meistens plötzlich los – wie aus dem Nichts fühlt man sich krank, hat starke Kopf- und Gliederschmerzen sowie Fieber. Eine Grippe kommt richtig unvermittelt und geht im Gegensatz zur Erkältung nicht von alleine.


2. Verlauf und Dauer einer Erkältung bzw. einer Grippe

Bei einer Erkältung fühlt man sich häufig nach wenigen Tagen schon besser und sie ist nach etwa einer Woche bis neun Tagen wieder verschwunden. Sie kommt zwar schleichend, geht aber meistens schnell und von alleine vorbei.

Eine Grippe kann durchaus länger dauern, oft muss man fünf bis sieben Tage richtig das Bett hüten. Man fühlt sich noch längere Zeit danach schwach und angeschlagen.


3. Fieber

Erkältungen verlaufen in der Regel ohne Fieber bzw. nur mit leicht erhöhter Temperatur bis 38,5° Celsius.

Bei einer Grippe kommt es meistens zu hohem Fieber über 38,5° Celsius, das sehr plötzlich auftreten kann.


4. Erkältung oder Grippe – die Symptome

Viele Symptome gleichen einander und machen es schwierig, eine Erkältung von einer Grippe zu unterscheiden. Husten und Halsschmerzen sowie Schnupfen kommen bei beiden vor; für eine Grippe sind außerdem ein Gefühl von Abgeschlagenheit, Müdigkeit sowie Kopf- und Gliederschmerzen charakteristisch. Aber auch hier gilt: Bei jedem verläuft eine Grippe – oder eben eine Erkältung – anders, sodass nicht anhand von einem einzelnen Symptom festgelegt werden kann, worum es sich handelt. Manche Menschen kämpfen mit allen Symptomen, bei anderen treten nur einige davon auf.


5. Achtung, Superinfektion!

Da der Körper ohnehin gerade angeschlagen ist, kann es sowohl bei Erkältungen als auch bei Grippe zu sogenannten Superinfektionen mit Bakterien kommen. Das heißt, dass zusätzlich Bakterien zum Beispiel Ohren, Lunge oder Nasennebenhöhlen anfallen. Die Folgen können zum Beispiel eine Mittelohr-, Nasennebenhöhlen-, Mandel- oder sogar Lungenentzündung sein. In diesem Fall ist der Arztbesuch absolute Pflicht, denn dann wird meistens ein Antibiotikum benötigt.


Nicht vergessen:

Ob Grippe oder Erkältung: Viel trinken, sich schonen, Schlaf tanken und auf den Körper hören sind immer die besten Tipps, wenn es darum geht, wieder fit zu werden. Natürlich musst du nicht bei jedem kleinen Schnupfen zum Arzt gehen. Aber auch Erkältungen sollten ernst genommen und vor allem auskuriert werden.

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Kleiner Erkältungsknigge für Partnerschaft und Familie

Kleiner Erkältungsknigge für Partnerschaft und Familie

vor 7 Monaten
 

Husten, Schnupfen, Halskratzen: Durchschnittlich zwei bis vier Mal im Jahr erwischt uns eine dicke Erkältung. Meistens können wir uns mit ein paar Hausmitteln, Halsbonbons und Schnupfenspray selbst helfen und sind nach ein paar Tagen wieder fit. Doch wie schaffe ich es, meinen Partner und meine Kinder nicht anzustecken? Kann ich meinen Freund trotz Erkältung küssen und mit meinen Kindern kuscheln oder sollte ich lieber so viel Abstand wie möglich halten? Wir verraten dir die vier wichtigsten Tipps.

Wie kann ich eine Ansteckung vermeiden?

1. Hände waschen ist das A und O
Eine einfache und bekannte Regel, die leider nicht immer ausreichend beachtet wird: Hände waschen! Über die Hände verbreitet eine erkältete Person Viren auf Türklinken, Lichtschaltern und anderen Alltagsgegenständen. Regelmäßiges und gründliches Händewaschen ist eine der einfachsten Arten, um Erkältungsviren den Garaus zu machen. Das gilt vor allem nach dem Naseputzen, Niesen und Husten – oder auch, wenn du deinem kranken Kind die Nase abwischst. Und so geht Hände waschen richtig: Mit lauwarmem Wasser und Seife ordentlich aufschäumen, 20 bis 30 Sekunden gut verreiben, auch zwischen den Fingern, und wieder abspülen. Unterwegs helfen Desinfektionssprays und -tücher, die Hände zu reinigen.

2. Richtig niesen und husten bei Erkältung
Früher hat man empfohlen, in die linke Hand zu niesen und zu husten; die rechte Hand war die „gute“, die man zum Beispiel zur Begrüßung reichte. Heute hält man es für besser, in die Armbeuge zu niesen oder sich ein Tempo vor die Nase zu halten. Dasselbe gilt auch für das Husten. Hält man sich lediglich die Hand vor den Mund oder vor die Nase, verteilt man eine große Anzahl von Viren darauf – und von der Hand dann auf Gegenstände oder eben Familienmitglieder, die man unbedacht berührt. Ganz wichtig: Papiertaschentücher sollten nur einmal benutzt und dann entsorgt werden!

3. Küssen und Erkältung
Viele Menschen denken, sie sollten möglichst viel Abstand zum kranken Partner halten. Gute Nachrichten für alle, die trotz Erkältung gerne küssen und kuscheln – mittlerweile sind viele Forscher der Meinung, dass man sich dabei nicht anstecken kann. Man geht davon aus, dass die Viren direkt in den Magen und den Darmtrakt transportiert und dort zerstört werden. Vorsicht gilt jedoch bei Atemwegsinfekten oder einer richtigen Grippe: Hier kann man sich durch Küssen anstecken!
Allgemein gilt es aber als erwiesen, dass Küssen das Immunsystem stärkt. Da die Partner – egal ob gesunde oder kranke – verschiedene Bakterien austauschen, können sich Abwehrkörper bilden, die dann den Körper schützen.

4. Desinfizieren und reinigen
Während Hände und Kleidung regelmäßig gewaschen werden, vergisst man oft, die Alltagsgegenstände von Viren zu befreien. Dazu gehören nicht nur die bereits erwähnten Türklinken und Lichtschalter, sondern zum Beispiel auch Telefone, Fernbedienungen und Tastaturen. Das geht besonders einfach mit einem Desinfektionsspray oder mit einer Mischung aus Wasser und Seife. Auch das Lieblingsspielzeug der Kleinen darf ruhig mal eine Runde in der Wasch- oder Spülmaschine drehen.

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Die größten Ansteckungsfallen bei Erkältung

Die größten Ansteckungsfallen bei Erkältung

vor 6 Monaten
 

Geht es dir auch manchmal so, dass du das Gefühl hast, dass alle um dich herum niesen und husten? Du kannst förmlich schon spüren, wie es in deinem Hals anfängt zu kratzen, weil du nur noch von erkälteten Kollegen, Freunden oder Fremden in Bus und Bahn umgeben bist? Bei einer Erkältung lässt sich eine Ansteckung leider nicht immer vermeiden, denn die Erkältungsviren lauern an zahlreichen Stellen. Wir verraten dir, welche Ansteckungsfallen du umgehen kannst und wie du dich vor den Viren schützen kannst. 

1. Ansteckung über Luft und Hände

Mit unseren Händen fassen wir uns im Schnitt 86 Mal am Tag ins Gesicht – oftmals ganz unbewusst. Doch gerade über die Schleimhäute an Nase, Mund und Augen gelangen Viren in unseren Körper. Niest oder hustet zum Beispiel jemand in seine Hand und fasst dann an eine Türklinke, ein Geländer oder einen Griff im Bus, kommt die nächste Person in Kontakt mit unzähligen Viren. Fasst man sich dann unbewusst ins Gesicht, nimmt man die Erreger schnell auf. Man bezeichnet das als Schmierinfektion. 

Bei der Tröpfcheninfektion steckt man sich über die Luft an, zum Beispiel wenn jemand niest. Bei einer Erkältung passiert das nur, wenn man sich wirklich nah neben der erkrankten Person befindet. Erkältungsviren bleiben nur sehr kurz in der Luft und sinken dann zu Boden. Grippeviren hingegen sind da leider deutlich ansteckender, sie bleiben lange in der Luft wodurch die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung erhöht ist. 

2. Der Klassiker: Bus und Bahn

Tatsächlich ist das Ansteckungsrisiko hier besonders hoch. Wir treffen auf engem Raum auf viele Menschen. Und: Unzählige Personen berühren täglich die Halte- und Türgriffe, sodass zahlreiche Erkältungsviren unterwegs sind, die wir über unsere Hände ebenfalls an unsere Schleimhäute bringen können. Hinzu kommt das Risiko, sich auch über die Tröpfcheninfektion anzustecken, wenn jemand hustet oder niest. Deshalb: Achte nach Möglichkeit darauf, dir nicht mit den Händen ins Gesicht zu fassen, bevor du sie gewaschen hast. Im Winter kann es auch helfen, die Handschuhe in Bus und Bahn anzulassen und damit Türgriffe und Haltestangen zu berühren. 

3. Fahrstuhl und Rolltreppe

Gerade im Fahrstuhl stehen wir oft eng nebeneinander – wenn hier jemand niest oder hustet, ist die Ansteckungsgefahr natürlich entsprechend groß, da wir keine richtige Ausweichmöglichkeit haben. Auch die Handläufe von Rolltreppen werden tagein – tagaus von so vielen Menschen berührt, dass du hier wirklich daran denken solltest, dir anschließend nicht ins Gesicht zu fassen.

4. Wartezimmer beim Arzt

Was macht man, wenn man krank ist? Man geht zum Arzt. Viele Menschen überlegen es sich zweimal, ob sie mit ihrer Erkältung tatsächlich zum Arzt müssen, da sie befürchten, sich im Wartezimmer etwas Schlimmeres „einzufangen“. Hier können wir Entwarnung geben, vorausgesetzt, du beherzigst auch hier den Tipp: Finger aus dem Gesicht. Zur Sicherheit kannst du es vermeiden, Zeitschriften zu lesen. 

5. Automaten

Mehr als 600 Oberflächen berühren wir jeden Tag. Und was berühren wir so gut wie täglich? Richtig, diverse Automaten. Ob schnell einen Kaffee holen, ein Parkticket ziehen oder Geld abheben – wir berühren Displays und Tastaturen, die jeden Tag von zahlreichen Menschen genutzt und vor allem auch selten gereinigt werden. Darüber denken wir meistens gar nicht nach. Wir sollten uns aber bewusst machen, dass auch hier unzählige Viren lauern können. 

6. Zuhause

Hatte gerade erst der Partner oder die Kinder eine Erkältung, kann man versuchen, den Rest der Familie vor einer Ansteckung zu bewahren, indem man Oberflächen und Alltagsgegenstände ordentlich reinigt. Dazu gehören auch Telefone, Handys, Tastaturen, Fernbedienungen, Lichtschalter und Türklinken. 

7. Entspannt bleiben und Hände waschen nicht vergessen!

Klar, die zahlreichen Ansteckungsfallen klingen erst einmal beunruhigend – in unserer Welt scheinen nur noch Viren zu lauern. Aber du kannst entspannt bleiben! Die wichtigsten Tipps für die Erkältungszeit sind: Hände aus dem Gesicht und regelmäßig waschen. Achte einmal darauf, wie oft du dir unbewusst ins Gesicht fasst und versuche, das in der Erkältungszeit zu vermeiden. Beim Händewaschen solltest du folgendes berücksichtigen: Mit lauwarmen Wasser und Seife ordentlich aufschäumen, 20 bis 30 Sekunden gut verreiben – vor allem auch zwischen den Fingern – und sorgfältig abspülen. 

8. Positiv denken nicht vergessen!

Kopf hoch und durch - denn nach jeder überstandenen Infektion mit einem neuen Erreger lernt unser Immunsystem daraus und wird abgehärtet! 

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Erkältet zur Arbeit? So verhaltet ihr euch richtig!

Erkältet zur Arbeit? So verhaltet ihr euch richtig!

vor 5 Monaten
 

Husten, Schnupfen, Halsschmerzen – kein Grund, im Bett zu bleiben? Eine aktuelle Tempo Studie zeigt, dass 71 Prozent aller Frauen und 66 Prozent aller Männer zur Arbeit gehen, obwohl sie eine Erkältung nicht auskuriert haben. 45 Prozent der Deutschen schleppen sich selbst mit einer richtig starken Erkältung noch zur Arbeit. Wie verhält man sich eigentlich richtig, wenn es einen erwischt hat? Ab wann kuriert man sich lieber zu Hause aus? Und worauf sollte man achten, wenn man trotz Krankheit arbeiten geht? 

1. Zu Hause bleiben oder zur Arbeit gehen?

Eine leichte Erkältung ist nicht unbedingt ein Grund, zu Hause zu bleiben. Wenn du dich lediglich etwas verschnupft fühlst und es im Hals leicht kratzt, die Aufgaben auf deinem Schreibtisch jedoch keinen Aufschub dulden, wirst du wahrscheinlich zur Arbeit gehen. Das ist auch in Ordnung, solange du kein Fieber hast und darauf achtest, die Erkältung nicht zu verschleppen. Grundsätzlich gilt: Halten Symptome wie Husten und Schnupfen länger als sieben Tage an, hast du Fieber oder starke Schmerzen, solltest du immer einen Arzt aufsuchen! Ansonsten höre auf deinen Körper – fühlst du dich richtig schlapp und angeschlagen, ist es hilfreicher, wenn du dich ein paar Tage zu Hause auskurierst, dich schonst und Schlaf tankst.  


2. Homeoffice als Option

Gut, du hast dich also dafür entschieden, zur Arbeit zu gehen. Solange du keine wandelnde Virenschleuder bist, der man schon von weitem ansieht, dass sie eigentlich ins Bett gehört, werden deine Kollegen wahrscheinlich nichts sagen. Wusstest du übrigens, dass 65 Prozent aller Arbeitnehmer es gar nicht gerne sehen, wenn die Kollegen erkältet ins Büro kommen? Vielleicht kannst du ja mit deinem Vorgesetzten einen Mittelweg finden, indem du zum Beispiel von zu Hause aus arbeitest, sodass nichts Wichtiges liegen bleibt, du dich aber trotzdem etwas schonen kannst. Und die Kollegen freut´s sicherlich auch, wenn sie sich nicht anstecken. 


3. Viren bitte nicht verteilen

Sind Homeoffice oder Bett hüten keine Optionen, solltest du dennoch ein paar Benimmregeln beachten – zum einen um die Geduld der Kollegen nicht übermäßig zu strapazieren, zum anderen um die Erkältung nicht munter von Raum zu Raum weiterzureichen. Dazu gehören die Basics wie in die Armbeuge zu niesen statt in die Hand. Warum? Ganz einfach: Niest oder hustest du in die Handfläche, verteilst du die Viren beim nächsten Händeschütteln weiter an den Gesprächspartner, oder eben auf Türen und anderen Gegenstände, sodass deine Kollegen früher oder später damit in Kontakt kommen. Deshalb ist es auch wichtig – wir können es gar nicht oft genug sagen –, sich die Hände regelmäßig und gründlich zu waschen. Es ist übrigens auch in Ordnung, bei Terminen den Kunden oder Kollegen die Hand nicht zu reichen und stattdessen höflich auf die Erkältung zu verweisen. 


4. Rücksicht nehmen

Hustenattacken und laufende Nasen können wirklich nervig sein. Achte darauf, den Kollegen gegenüber Rücksicht zu zeigen. Dazu gehört etwa, nicht lautstark die Nase zu putzen, während der Kollege telefoniert. Allgemein solltest du dir im Büro die Nase eher diskret abtupfen; wenn du dir die Nase stärker putzen musst, gehe lieber kurz raus. Auch bei Hustenattacken ist es sinnvoller, einmal den Raum zu verlassen, statt sich (und die anderen) minutenlang zu quälen. Ganz wichtig: Benutzte Tempos gehören niemals – wirklich niemals! – auf den Schreibtisch! Im Idealfall solltest du sie direkt nach dem Benutzen in einem geschlossenen Mülleimer entsorgen. 


5. Kopf hoch – positiv denken

Wer sich dafür entschieden hat, trotz Erkältung zur Arbeit zu gehen, sollte jetzt auch tapfer sein und sich nicht alle paar Minuten beklagen, wie schlecht man sich doch fühlt. Wenn es gar nicht mehr geht, dann heißt es ab nach Hause, aber bitte nicht die Kollegen – geschweige denn die Kunden – dauerhaft mit dem eigenen Gesundheitszustand nerven. Auch die Hausapotheke sollte nicht demonstrativ auf dem Schreibtisch aufgebaut, sondern lieber in einer Schublade oder in der Handtasche untergebracht werden. Und immer dran denken: Positives Denken hilft! Also nicht im Selbstmitleid suhlen, sondern Kopf hoch, in der Pause ruhig einen kleinen Spaziergang zum Durchatmen unternehmen und bald ist die Erkältung überstanden. 


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Unterschätzte Ansteckungsquellen

Unterschätzte Ansteckungsquellen

vor 4 Monaten
 

Die Top 5 der unterschätzten Ansteckungsquellen bei Erkältung

Die Nase läuft, der Hals schmerzt und der Kopf brummt. Klar, in der Herbst- und Winterzeit sind wir alle nicht vor Erkältungen gefeit. Zum Glück ist der Spuk mit Husten und Schnupfen meistens schnell wieder vorbei – trotzdem ist die Ansteckungsgefahr nicht so gering, wie wir oft glauben! Die fiesen Krankmacher lauern leider überall. Wir zeigen dir die Top 5 der am häufigsten unterschätzten Ansteckungsquellen für Erkältungsviren, die es so gut wie möglich zu vermeiden gilt. 

1. Die Hände

Zugegeben, wir erwähnen nicht zum ersten Mal, dass unsere Hände einfach die Ansteckungsquelle schlechthin sind. Wer erkältet ist und in die Handfläche niest oder hustet, verteilt seine Viren auf allen möglichen Alltagsgegenständen. Von dort aus nehmen andere Menschen sie auf und verteilen sie auf ihren eigenen Schleimhäuten – und die Erkältung kann ihren Lauf nehmen. Also bitte Hände waschen! 

2. Woran man nicht denkt: die Wangen

Oftmals begrüßen wir unsere Kollegen oder Kunden per Handschlag, manchmal sogar mit einer Umarmung. Aber auch hier ist Vorsicht geboten: Auf den Wangen befinden sich mindestens genauso viele Viren wie auf den Händen! Bei einer Umarmung oder einem Wangenkuss können sie ganz schnell verteilt werden, vor allem durch die Nähe zu den Schleimhäuten von Mund und Nase. Deshalb lieber Abstand halten, wenn du selbst oder dein Gegenüber erkältet ist. 

3. Das benutzte Tempo

Es gibt keinen eleganten Weg, es zu formulieren. Aber gesagt werden muss es trotzdem: Benutzte Tempo Taschentücher, vor allem bei Schnupfen, gehören immer direkt in den Müll! Es ist nicht nur eklig, wenn sie irgendwo herumliegen, es ist auch äußerst unhygienisch, wenn andere damit in Berührung kommen. Müttern, die die benutzten Tempos ihrer Kleinen wegräumen, empfehlen wir deshalb das Tempo protect mit antiviralem und antibakteriellen Wirkstoff, das das Risiko der Ansteckung minimiert. 

4. Handtücher, Kissen, Decken

Handtücher eignen sich übrigens auch prima, um Viren weiterzutragen. Vor allem auf der Arbeit solltest du deshalb darauf achten, Einweg-Handtücher zu benutzen. In der Familie kannst du es so handhaben, dass du dem Kranken sein eigenes Handtuch zuweist, das nur er benutzen darf, während er erkältet ist. Ansonsten hilft nur häufiges Wechseln und heißes Waschen. Gleiches gilt auch für Sofakissen und –decken, vor allem, wenn sie von mehreren Familienmitgliedern benutzt werden. Am besten der erkrankten Person ihr eigenes Kissen und ihre eigene Decke zuordnen und nach der Erkältung alles einmal durch die Waschmaschine jagen.

5. Der Faktor Zeit

Viele Erkältete gehen davon aus, dass sie nicht ansteckend sind. Der Irrglaube, dass man nur in der Inkubationszeit – also wenn man selbst noch keine Symptome verspürt – ansteckend sei, hält sich hartnäckig. Das ist aber falsch! Wenn du mit Halsschmerzen, Husten und Schnupfen zur Arbeit gehst, kannst du deine Kollegen natürlich anstecken. Das gilt für die gesamte Erkältungsdauer! Natürlich muss man nicht mit jedem kleinen Schnupfen im Bett bleiben, aber nimm bitte Rücksicht und versuche, deine Viren nicht überall zu verteilen. 

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