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5 Tipps zur Abhärtung und Stärkung des Immunsystems

5 Tipps zur Abhärtung und Stärkung des Immunsystems

vor 1 Monat
 

Jedes Jahr dasselbe! Sobald es draußen nass und kalt wird, schwappt eine Erkältungswelle übers Land. Erwischt es dich auch jedes Mal wieder? Schuld ist unser moderner Lebensstil, er hat unser Immunsystem „verweichlichen“ lassen. Treten plötzlich außergewöhnliche Belastungen auf, kann sich der Körper nicht angemessen „wehren“ und wird krank.

Dabei wäre es gar nicht so schwer, das Immunsystem wieder anzukurbeln. Durch gezielte körperliche Abhärtung kannst du deine Abwehrkräfte in Schwung bringen, damit Husten, Schnupfen und Halsschmerzen keine Chance haben.


Alle hier vorgestellten Methoden basieren auf dem Wechsel von Warm- und Kaltreizen. Manche, wie die Sauna, haben eine jahrhundertelange Tradition. Andere wurden erst in den letzten Jahrzehnten entwickelt, wie die Kältekammer.

Sauna

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Die wohl bekannteste Form der Abhärtung ist die Sauna. Schon die alten Römer wussten sie zu schätzen. Bei einer Temperatur von 80 bis 90 Grad bringen dich moderne Saunen so richtig zum Schwitzen. Entscheidend für eine erfolgreiche Abhärtung ist der Kältereiz nach dem Saunagang. Am besten den Körper mit kaltem Wasser abspülen: zuerst die Beine, dann die Arme und zuletzt der Oberkörper. Sinnvoll sind 2 bis 4 Saunagänge mit jeweils anschließender Abkühlphase. Diese sollte doppelt so lange dauern wie die Wärmephasen.

Wechselfußbäder und -duschen

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Wenn es einen sanften Einstieg zur Abhärtung gibt, dann sind das Wechselfußbäder. Dafür benötigst du 2 Schüsseln, die du knöchelhoch mit Wasser füllst. In eine Schüssel kommt warmes (nicht heißes) Wasser mit 36 bis 38 Grad, in die andere möglichst kaltes Wasser (unter 18 Grad). Das Wechselbad beginnt mit dem warmen Wasser. Wärme deine Füße 5 Minuten darin auf. Dann stellst du die Füße gut 10 Sekunden ins kalte Wasser. Diesen Wechsel wiederholst du ein paar Mal. Zum Schluss kommt immer das kalte Wasser, denn der Kältereiz regt die Durchblutung besonders stark an. Danach Füße gut abtrocknen und dicke Socken anziehen, damit die Füße wieder schön warm werden.

Die Wechseldusche am Morgen funktioniert nach dem gleichen Prinzip. Erst warm, dann kurz mit kaltem Wasser duschen. Die kalte Dusche erst über die Beine und Arme laufen lassen, danach über den Rumpf.

Schneetreten

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Die einfachste Form der Abhärtung für den Winter ist das Schneetreten. Jeden Morgen raus in den Schnee und einige Minuten barfuß auf der Stelle treten oder rumlaufen. Wichtig ist, dass die Füße vor dem Schneetreten warm sind und hinterher wieder aufgewärmt werden – mit einem heißen Fußbad oder dicken Wollsocken. Möchtest du das Schneetreten noch etwas steigern, dann leg dich nackt oder in Badekleidung in den Schnee. Auch hier gilt: Hinterher wieder gut aufwärmen, zum Beispiel mit einer heißen Dusche.

Eis- und Winterschwimmen

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Wenn du im Sommer gerne baden gehst, dann ist das Winter- und Eisschwimmen die perfekte Lösung, um dich abzuhärten. Du solltest damit aber nicht im tiefsten Winter bei frostigen Minusgraden anfangen. Einfach die Schwimmsaison über den Sommer hinaus ausdehnen und auch im Herbst bei sinkenden Temperaturen weiterhin regelmäßig schwimmen gehen. So gewöhnst du deinen Körper an die Kälte und bist für die eisigen Wassertemperaturen im Winter bestens vorbereitet. Nach dem erfrischenden Bad sofort gut abtrocknen und ab ins Warme. Sonst wird nichts aus der Abhärtung.

Kältekammer

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Man kann es sich zwar nur schwer vorstellen, aber Temperaturen von ca. minus 110 Grad Celsius stärken tatsächlich das Immunsystem. Die extreme Kälte wirkt auch noch entzündungshemmend und schmerzlindernd. Und sie hilft bei Depressionen und Schlafstörungen. Selbst Spitzensportler nutzen die Kältekammer zur Leistungssteigerung. Anfänger sollten sich jedoch nicht länger als eine Minute in der Kältekammer aufhalten, Kälte-Profis dürfen bis zu 5 Minuten bleiben. Zum Schutz besonders exponierter Stellen wie Ohren, Nase und Hände trägt man entsprechende Schutzbekleidung. Da der Körper hinterher jede Menge Glückshormone ausschüttet, stärkt ein Besuch in der Kältekammer nicht nur das Immunsystem, sondern sorgt auch noch für gute Laune.

Damit es mit der Abhärtung klappt, solltest du die folgenden drei Grundsätze beachten. Sonst geht der Schuss nach hinten los.

  1. Langsam anfangen und dann allmählich steigern: Egal auf welche Weise du dich abhärten möchtest, am Anfang sollten die Reize von geringer Intensität und Dauer sein.
  2. Nur bei voller Gesundheit abhärten: Wenn dein Körper bereits durch einen grippalen Infekt geschwächt ist, macht es keinen Sinn in die Sauna oder zum Eisschwimmen zu gehen. Davon wirst du nur noch kranker. Erst komplett auskurieren und dann mit der Abhärtung beginnen bzw. weitermachen.
  3. Nur regelmäßige Wiederholung bringt langfristigen Erfolg: Damit die Abhärtung wirklich funktioniert und zu einer dauerhaften Stärkung des Immunsystems führt, ist ein langer Atem nötig. Nur hin und wieder mal, mit langen Pausen zwischendurch, das bringt nichts für die Abwehrkräfte.

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