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Populäre Ernährungsirrtümer

Populäre Ernährungsirrtümer

vor 12 Tagen
 

Manche Mythen rund ums Essen sind einfach nicht totzukriegen. Sie werden von Generation zu Generation weitergegeben. Zum Beispiel das Märchen vom „bösen“ Kaffee, der dem Körper Flüssigkeit entziehe. Ist zwar schon längst wissenschaftlich widerlegt, aber wir glauben immer noch daran.

Einige der populärsten und hartnäckigsten Ernährungsirrtümer stellen wir hier vor. Vielleicht gelingt es doch einmal, sie aus unserem kollektiven Gedächtnis zu löschen.

Mythos 1: Spätes Essen macht dick

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Weit verbreitet ist der Irrglaube, dass man dick wird, wenn man spät zu Abend isst. Südliche Länder wie Spanien und Italien sind der beste Beweis, dass das nicht stimmt. Das Abendessen findet dort traditionell sehr viel später statt als in Mitteleuropa und die Menschen sind trotzdem nicht dicker. Entscheidend dafür, ob du zunimmst oder nicht, ist nicht, wann du zu Abend isst, sondern was und wie viel.

Ein spätes Abendessen macht also nicht automatisch dick, aber es kann die Schlafqualität beeinträchtigen, wenn es schwer im Magen liegt. Darum solltest du die letzte Mahlzeit des Tages mindestens 2 Stunden vor dem Schlafgehen zu dir nehmen.

Mythos 2: Spinat macht groß und stark

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Wer erinnert sich nicht an die beliebte Zeichentrickfigur Popeye, den Seemann ohne Furcht und Tadel. Nach dem Verzehr von Dosenspinat entwickelte er ungeahnte Kräfte. Die Vorstellung, dass Spinat gesund sei und stark mache, weil er besonders viel Eisen enthalte, stammt noch aus dem 19. Jahrhundert. Tatsächlich enthält frischer oder gekochter Spinat nicht mehr Eisen als die gleiche Menge Nudeln. Hauptquelle für eine ausreichende Eisenversorgung ist nicht Spinat, sondern tierisches Muskelfleisch.

Mythos 3: Karotten sind gut für die Augen

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Wer glaubt, mit Karotten seine Sehschwäche beheben zu können, wird enttäuscht werden. Gelbe Rüben enthalten zwar sehr viel Beta-Carotin, das vom Körper in Vitamin A umgewandelt und für die Funktionsfähigkeit des Auges benötigt wird, doch bei ausgewogener Ernährung nehmen wir bereits durch tierische Nahrungsmittel ausreichend Vitamin A zu uns. Eine Extraportion Karotten ist da meist überflüssig und bringt nichts für die Sehkraft.

Mythos 4: Eier stärken die Potenz

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Was ist dran an der Vorstellung, dass sich durch den Verzehr von größeren Mengen Eiern die Männlichkeit steigern lässt? Nicht viel. Eier sind zwar kleine Kraftwerke, die dem Körper ziemlich viel Energie in Form von Fett liefern. Das schlägt sich aber beim Blutfettspiegel nieder, nicht bei der Potenz. Ein übermäßiger Eierkonsum macht deshalb auch in sexueller Hinsicht nicht fit und leistungsfähig, sondern eher schlapp und müde.

Mythos 5: Kartoffeln machen dick

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Mit rund 70 Kilokalorien je 100 Gramm sind Kartoffeln ein ziemlich kalorienarmes Gemüse und damit das genaue Gegenteil von einem Dickmacher. Sie liefern dem Körper wertvolle Kohlenhydrate für die Energieversorgung. Entscheidend ist, wie sie zubereitet werden. Als Pell-, Salz- und Ofenkartoffeln sind sie ausgesprochen gesund. Werden Sie als Bratkartoffeln oder Pommes mit viel Butter oder Öl zubereitet, steigt der Kaloriengehalt auf über 300. Es ist also das Fett, das dick macht, nicht die Kartoffeln.

Mythos 6: Pilze und Spinat darf man nicht aufwärmen

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Wer kennt sie nicht, die Warnung, dass man Pilz- und Spinatgerichte nicht wieder aufwärmen und essen darf? In Zeiten, in denen es noch keine Kühlschränke gab, war diese Warnung durchaus berechtigt. Denn ohne ausreichende Kühlung können sich auf Pilzen und Spinat gefährliche Keime bilden. Gut gekühlt kannst du Pilz- und Spinatgerichte aber auch am nächsten Tag nochmals aufwärmen und ohne Bedenken verzehren.

Mythos 7: Margarine ist gesünder als Butter

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Wegen ihrer pflanzlichen Fette enthält Margarine zwar kaum Cholesterin, aber mit rund 700 Kilokalorien je 100 Gramm gibt es beim Fettgehalt keinen großen Unterschied zur Butter (750 Kcal/100 g). Diese besteht aus reinem Milchfett, ist leicht verdaulich und liefert die Vitamine A, D, E und K sowie wertvolle ungesättigte Fettsäuren. Für gesunde Menschen ist der Verzehr von Butter in angemessenen Mengen daher kein Problem – trotz Cholesterin. Denn auch Margarine sollte man nur in Maßen genießen.

Mythos 8: Kaffee schädigt das Herz

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Dass Kaffee schlecht fürs Herz sei, ist noch so ein Klassiker unter den Ernährungsmythen. Dabei trifft das Gegenteil zu: Das Koffein regt die Durchblutung von Haut, Nieren und Gehirn an. Studien belegen, dass Kaffeetrinker seltener an Herzerkrankungen, Schlaganfall oder Diabetes leiden.

Am besten trinkst du deinen Kaffee „schwarz“. Denn mit Milch und Zucker kann er ganz schnell zu einer wahren Kalorienbombe werden. Aber das ist wieder eine andere Geschichte.


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