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Woran erkenne ich eine Katzenallergie?

Woran erkenne ich eine Katzenallergie?

vor 13 Tagen
 

Hatschiii! Du denkst, du bist gegen Katzenhaare allergisch? Falsch gedacht! Es sind NICHT die Haare. Wir klären dich im Folgenden auf, warum der Begriff „Katzenhaarallergie“ medizinisch nicht ganz korrekt ist und erläutern dir außerdem Wissenswertes über Symptome und Maßnahmen bis hin zur Immuntherapie. Übrigens, solltest du mit dem Gedanken spielen, deinen Liebling nun schweren Herzens abgeben zu müssen, können wir dich beruhigen – das musst du nicht zwangsläufig. Aber lies selbst!

Symptome einer Katzenallergie

Wenn Menschen über ihre „Katzenhaarallergie“ sprechen, dann ist dieser Begriff eigentlich nicht korrekt. Richtig wäre „Katzenallergie“. Warum? Nicht die Katzenhaare sind der Grund, welcher für dein Niesen, das Tränen deiner Augen oder das Jucken deiner Nase verantwortlich ist. Der Übeltäter ist ein ganz bestimmtes Eiweiß (Fel d 1, die Abkürzung von Felis domesticus, Deutsch: Hauskatze), das in erster Linie mit der Tränenflüssigkeit und dem Speichel der Katzen ausgegeben wird. Und da die flauschigen Vierbeiner den größten Teil ihres Lebens damit verbringen, sich zu putzen oder zu lecken, verteilen sie so die Allergene natürlich über ihr gesamtes Fell. Diese gelangen anschließend über die Katzenhaare sowie Feinstaubpartikel in die Raumluft. Der Allergieauslöser schwebt oftmals noch mehrere Stunden nach der Freisetzung herum und wird von Katzenbesitzern an die unterschiedlichsten Orte transportiert. Auf diese Weise gelangt das Fel d 1-Allergen auch immer wieder in Haushalte ohne Katzen und wird in Schulen oder öffentlichen Verkehrsmitteln verteilt.

Symptome einer Katzenallergie

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Kommen die Katzenallergene mit den Schleimhäuten und Atemwegen von Allergikern in Kontakt, so kann dies tränende Augen, Fließschnupfen, heftige Niesattacken bis hin zu Asthmaanfällen und Atemnot auslösen. Bei direktem Hautkontakt mit Katzenfell können Hautveränderungen mit Quaddeln, Ekzemen und Juckreiz ausgelöst werden.

Maßnahmen

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Solltest du herausfinden, dass du an einer Katzenallergie leidest, wäre es das Beste, das Tierchen abzugeben. Wenn du dies nicht über’s Herz bringst, darf dein Liebling auf gar keinen Fall dein Schlafzimmer betreten. Halte die Allergenkonzentration im Haushalt so gering wie möglich, indem du häufig lüftest und staubsaugst. Spezielle Raumluftfilter helfen dir, die Menge an umherfliegenden Allergenen zu reduzieren. Zudem solltest du in regelmäßigen Abständen deine Polstermöbel, Teppiche und Matratzen reinigen, da sich die Allergene hier gerne einnisten.

Spezifische Immuntherapie

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Solltest du Symptome feststellen, die auf eine Katzenallergie hinweisen, dann vereinbare einen Termin bei einem Allergologen. Bestätigt er die Allergie, solltest du direkt mit einer Therapie beginnen. Mittels einer spezifischen Immuntherapie kannst du deine Beschwerden deutlich verbessern. Hier wird dem Allergiker das Allergen in schrittweise ansteigenden Dosierungen unter die Haut gespritzt. So gewöhnt sich dein Körper langsam an den Fremdkörper und reagiert nach einiger Zeit nicht mehr allergisch. 

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